Planungsbüro
Rainer Kolar: Eine Legende aus dem Bezirk ist in Pension

Das Team im Planungsbüro Kolar ist gut auf die Neuerungen vorbereitet.
  • Das Team im Planungsbüro Kolar ist gut auf die Neuerungen vorbereitet.
  • Foto: Elke Scheucher
  • hochgeladen von Susanne Veronik

Der diplomierte Fachtechniker Hochbau und Bauingenieur Rainer Kolar ist mit über 65 Lebensjahren und nach mehr als 45 Arbeitsjahren am 1. Juli in Alterspension gegangen.
Damit wird das renommierte Büro Kolar geschlossen, jedoch gleichzeitig von seinem langjährigen Kollegen Baumeister Manuel Kapper neu mit der KAPPER Planung & Baumangement OG eröffnet. Es bleiben somit acht Arbeitsplätze bestehen und es wird sogar an eine Aufstockung gedacht.

WIES. Mit seinem Planungsbüro Kolar mit Sitz in Wies hat sich Rainer Kolar mit seinem kompetenten Team bei vielen Bauprojekten im ganzen Bezirk und weit darüber hinaus eingebracht. Der Erfolg basiert auf einer fundierten Ausbildung und einem beeindruckenden Werdegang:
In Graz geboren und aufgewachsen lernte Rainer Kolar nach dem Gymnasium beim Grazer Bau- und Installationsunternehmen Hilscher & Hanseli den Lehrberuf Technischer Zeichner, der ihm zu Grundkenntnissen im Baugewerbe, aber auch im Stahlbau und der Heizungs- Sanitär und Elektrotechnik verhalf. Darauf aufbauend waren Arbeitsgrundlagen einer ordentlichen Bauausführung immer schon sein Interesse: "Daher habe ich unter anderem Schweiß- und Sprengkurse besucht, um selbst die Leistungen der ausführenden Handwerke auf dieser Ebene kennenzulernen", betont Kolar. Damit konnte er erfolgreich als Bau- und späterer Abteilungsleiter bereits für die steirischen Gemeinden, aber auch für die ÖBB und in Folge der damaligen „Autobahn – Euphorie“ für die Gleinalm Autobahn AG und deren Nachfolgegesellschaften PAG und ASFINAG tätig sein.

Weg in die Selbstständigkeit

Mit den Baustellen lernte er die gesamte Steiermark kennen. Somit wusste er das 1966 von seinen Eltern erworbene Wochenendhaus in Kraß sehr zu schätzen, das ihm zur Heimat wurde. Nach seiner Hochzeit mit Ingrid wurde die ehemalige Gemeinde Bad Gams sein Zweitwohnsitz. Kolar: "Inzwischen ist der ganze Bezirk Deutschlandsberg zu meiner Heimat geworden." Diese Heimatverbundenheit in Zeiten des Kalten Krieges machte ihn zu einem langdienenden Milizsoldaten. Kolar rückte noch bis über das 40. Lebensjahr hinaus im Zweijahresrhythmus im Raum des Bataillons um Sankt Peter im Sulmtal ein.
Als Kanzleiunteroffizier war Rainer Kolar wieder als Organisator tätig und stellte die Verbindung zwischen dem Heer und dem Bürgermeister her. Nach Absolvierung der Fachakademie Hochbau und dem Konkurs der Firma Hilscher & Hanseli gab es nur mehr einen Weg für Rainer Kolar, um sein ganzes Wissensspektrum praktisch weiter ausbauen zu können, nämlich die Selbstständigkeit.

Planungsbüro auf neuen Wegen

Das Büro Kolar war seit 2001 überwiegend für Infrastrukturbauten der Gemeinden in den ehemaligen Gerichtsbezirken Eibiswald und Deutschlandsberg und weiter bis in den Bezirk Leibnitz und sogar für die Gemeinde Muta in Slowenien tätig. "Meine Kinder hatten allerdings andere Interessen und haben  keine bautechnische Ausbildung absolviert", erklärt Rainer Kolar, der daher sehr froh ist, dass sein Kollege Manuel Kapper die Ausbildung zum Baumeister abgeschlossen hat.
Das ausgezeichnete Team kann daher mit der KAPPER Planung & Baumangement OG weiter aus Wies für die Gemeinden und deren Bewohner tätig sein. Rainer Kolar zieht sich aus dem Büro komplett zurück. Kolar wird als nicht amtlicher Sachverständiger bei wasserbautechnischen Angelegenheiten und für Fragen rund um den Glasfaserausbau, bei dem er als Pionier gilt, gewerblich zur Verfügung stehen.

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