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Zerspanungstechniker: Eine Lehre mit viel High-Tech

HMF GF Christian Mandl (r.) und Leo Loibner, der die Lehre zum Zerspanungstechniker bereits im dritten Lehrjahr absolviert.
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Die Lehrausbildung zum Zerspanungstechniker bietet Abwechslung und gute Job-Aussichten - ein Lokalaugenschein mit Leo Loibner, Lehrling im dritten Ausbildungsjahr, bei HMF in Pölfing-Brunn.

PÖLFING-BRUNN. Bohren, drehen, fräsen, feilen, schleifen oder sägen, das alles gehört zum Handwerk des Zerspanungstechnikers, um so Metall- und Kunststoffbauteile herzustellen. Einer, der das seit drei Jahren am Standort in Pölfing-Brunn auf höchster technischer Ebene praktiziert, ist Christian Mandl. Mit seiner Hightech-Fertigungstechnik GmbH, kurz HMF, werden im Drei-Schicht-System aufwendige Einzelteile ebenso hergestellt wie spezielle Kleinserien, wie an den Ausstellungsstücken in Foyer zu sehen ist. Zu den Kunden in der Elektronik- und vor allem in der Automobilindustrie gehören namhafte Hersteller wie Magna, Porsche, Audi oder BMW. 26 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zählt das Unternehmen jetzt nach der Übersiedelung von Aibl nach Pölfing-Brunn vor drei Jahren.

Entwicklung mit Lehrlingen

"Die Lehrlingsausbildung ist dabei für mich ein ganz wichtiges Standbein. Es kann ohne Lehrlinge einfach keine Weiterentwicklung geben", ist Mandl überzeugt. Seit 2003 bildet er junge Leute im Lehrberuf als Zerspanungstechniker aus, pro Lehrjahr zwei im Schnitt. Die Lehrzeit dauert 3,5 bis 4 Jahre, die Landesberufsschule ist in Knittelfeld stationiert. Einer der Lehrlinge im bereits dritten Lehrjahr ist Leo Loibner aus Dietmannsdorf in St. Martin im Sulmtal, der zuvor die HTL in Arnfels mit Spezialisierung auf Mechatronik besucht hat. "Ich habe schon im ersten Lehrjahr mit den Maschinen arbeiten dürfen. Das hat mir sofort gefallen, vor allem diese präzise Arbeit. Außerdem mag ich die Abwechslung in der Technologie und in den Anforderungen. Da gibt es immer neue Aufgaben, weil wir keine Serien fertigen", zeigt der junge Mann auf seinen Arbeitsplatz im Werk, und Mandl ergänzt: "Unsere Lehrlinge lernen die Bedienung der computergesteuerten Anlagen von der Pike auf, also Einstellungen der Werkzeuge, das Programmieren und die Arbeit mit der Software."

Vorteil Schichtbetrieb

Der volle Schichtbetrieb, also inklusive Nachtschicht (22 bis 6 Uhr), ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. "Das ist meine Lieblingsschicht, weil man sich den restlichen Tag völlig frei einteilen kann. Aber auch die Frühschicht von 6 bis 14 Uhr ist super, da hat man noch etwas vom Tag", ist Leo Loibner auch darüber sichtlich begeistert, bereits in jungen Jahren sein eigenes Geld zu verdienen.
Die Voraussetzung für diesen Beruf? "Räumliches Vorstellungsvermögen und handwerkliches Geschick sind für mich ebenso wichtig wie Teamfähigkeit und ein gesunder Hausverstand", so Mandl. Dabei sind Zerspanungstechniker in der Berufswelt sehr gefragt. Die Aufstiegsmöglichkeiten sind bis hin zum Produktionsleiter u.a. sehr vielfältig.


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Autor:

Susanne Veronik aus Deutschlandsberg

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