14.03.2017, 12:33 Uhr

Feuer frei für den Kulturgenuss

Das Team im Steirischen Feuerwehrmuseum Groß St. Florian: Anja Weisi-Michelitsch, Obmann Lt-Präs. a.D. Reinhold Purr, Nina Zmugg und Katrin Knaß. (Foto: FF-Museum)

Der Countdown läuft zum Start für ein umfangreiches Programm im Steirischen Feuerwehrmuseum.

GROSS ST. FLORIAN. Unter dem Motto "Lösch deinen Durst nach Wissen und Kunst!" ist das Steirische Feuerwehrmuseum in Groß St. Florian bekannt. Und der Countdown läuft: "Das Museumsteam hat über die Wintermonate ein vielseitiges Programm erstellt, das wie immer unter dem Motto ‚Feuer und Kunst – die explosive Mischung‘ steht", freut sich Museumsleiterin Anja Weisi-Michelitsch. Eröffnet wird die Saison also am 17. März mit der Vernissage zur Ausstellung "collectors rooms", die sich der Leidenschaft des Sammelns widmet. Im Mittelpunkt stehen der Künstler Erwin Lackner und der Sammler und Galerist Eugen Lendl, ihr gegenseitiger Austausch sowie die Begegnung mit österreichischen Ikonen der Gegenwartskunst – zu sehen bis 28. Mai. Außerdem tritt während der gesamten Saison der steirische Künstler Wolfgang Grinschgl mit seiner Malerei in der Schausammlung des Steirischen Feuerwehrmuseums in Dialog mit den "Atemschutzobjekten", die einst in der Brandbekämpfung im Einsatz gewesen sind.


Eine Premiere

Erstmalig geht das Steirische Feuerwehrmuseum Kunst und Kultur mit dem Werner Berg Museum in Bleiburg eine bundesländerübergreifende Kooperation ein. In der großen Sommerausstellung „Werner Berg – Mensch und Landschaft“ wird das Gesamtwerk des in Kärnten wirkenden Künstlers Werner Berg (1904 bis 1981) in der Steiermark präsentiert. Die Schau wird von 17. Juni bis 27. August zu sehen sein.

Florianijünger im Fokus

Von 18. März bis 29. Oktober widmet sich die Sonderausstellung "Der Bereichsfeuerwehrverband Weiz im Wandel der Zeit“ der Entwicklung der Bezirksgeräte des Bereichsfeuerwehrverbandes Weiz und jener der Florianistation Weiz und setzt damit die Reihe der Präsentation der steirischen Bereichsverbände fort. Gleichzeitig wird die Geschichte der Alarmierung in dieser Ausstellung am Beispiel Weiz erlebbar gemacht.
Im Herbst wird in der Ausstellung „feuerKULTfeuerwehr“ der Bedeutung der Feuerwehr als Kulturträger in den Dörfern, Märkten und Städten nachgegangen. Die von der Freiwilligen Feuerwehr entwickelte Kultur manifestiert sich nach außen hin in Fahnen, Uniformen, Abzeichen und anderen Symbolen, die sowohl für die Identifikation der Mitglieder mit ihrer Organisation als auch für das Auftreten in der Öffentlichkeit von Bedeutung sind. Die Schau ist von 10. September bis 29. Oktober zu sehen.

Schon zur Tradition geworden sind MuseumsFRÜHSCHOPPEN und KUNSTbrunch, die auch dieses Jahr Teil des Rahmenprogrammes sind. Die Termine sind der Homepage des Museums www.feuerwehrmuseum.at zu entnehmen.
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