01.12.2016, 19:01 Uhr

Fünffach-Gold für Bienenzuchtverein Stainz

Qualität stellt Grundvoraussetzung dar: Karl Bohnstingl, Walter Eichmann, Johann Schlatzer (v.l.)
Stainz: Pichling 152 |

Bürgermeister Walter Eichmann und Vize Karl Bohnstingl kamen als Gratulanten.

„Es ist gut, dass immer mehr Imker bei der Prämierung mitmachen“, sah Johann Schlatzer in der objektiven Feststellung der Qualität einen Riesenvorteil. „Denn“, so der Obmann des Bienenzuchtvereins Stainz, „der Konsument achtet sehr wohl auf die Qualitätsbanderole. Gewinner, will Schlatzer festgehalten wissen, ist aber auch das Ökosystem. Es gilt die Regel: Ein Kilo Honig zählt zehn Kilo für das Ökosystem. „Früher“, führte er aus, „war die Befruchtung der landwirtschaftlichen Flächen kein Problem, da jeder Bauer Bienen hatte.“ Heutzutage schaue das ganz anders aus, wenngleich die Imkerei stark auf ein Miteinander mit der Landwirtschaft setze.
Zurück zum Landesbewerb, bei dem der Bienenzuchtverein Stainz allen Grund zur Freude hatte. Vier Vereinsmitglieder machten mit, alle durften sich über eine Gold-Prämierung freuen. Martin Jauk, Franz Lueger und Gerald Riedl holten das Edelmetall für die Sparte Waldhonig, Gerald Riedl und Johann Schlatzer für die Sorte Kastanienhonig. Zusätzlich durfte sich Johann Schlatzer über Silber für Wald- und Bronze für Cremehonig freuen.
Da war die Freude auch bei Bürgermeister Walter Eichmann und Vize Karl Bohnstingl, die sich zur Gratulation einfanden, groß. „Es ist beeindruckend“, so Eichmann, „wie viele Kriterien es in der Produktion zu beachten gibt.“ Über einen Punkt waren sich beide Gemeindevertreter klar: „Ohne Qualität gibt es heute kein Bestehen mehr auf dem Markt.“
1
Einem Mitglied gefällt das:
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.