07.11.2016, 09:50 Uhr

Hommage an Erich Ronegg in der Festhalle Stallhof

Das Ronegg-Viermäderlhaus - recht Organisatorin Michaela - hatte alles gut im Griff
Stallhof: Festhalle |

Tochter Michaela organisierte zum Fünfziger ihres verstorbenen Vaters ein Harmonikafest.

Sein Wunsch war es gewesen, zum Fünfziger kräftig abzufeiern. Es kam nicht dazu, Erich Ronegg verstarb 46-jährig im Herbst 2012. Und dennoch: Durch die Initiative von Tochter Michaela wurde sein Vorsatz Wirklichkeit. Am vergangenen Samstag setzte sie – einmalig - in der Festhalle Stallhof mit dem Harmonika-Fest im Schilcherland jene Tradition fort, mit welcher der Musikbesessene Hundertschaften von Musikliebhabern zum Musizieren animiert hatte.
Kernstück des Events war das Musikantentreffen ab 15 Uhr. „Jeder soll sich trauen“, sprach Moderator Herbert Eberhart Akteuren Mut zu. Gemeinsam mit Kerstin Ninaus machte Michaela Ronegg mit Florian Puchleitner als Begleiter mit dem „Schneewalzer“ den Anfang. Exakt diese Melodie hatten die beiden beim ersten Harmonika-Festival auch gespielt.
Erich Ronegg war ein Mann der Tat. Schon als Baby soll er im Bett mit den Zehen im Takt gewackelt haben. Mit dem Virus Musik steckte Ronegg, der Maschinenbau studierte und beruflich als Konstrukteur tätig war, auch seine Familie an. Mit seinem Weggefährten Wolfgang Wittigayr gründete er den Verein Harmonie Musikfreunde Steiermark, in dessen Rahmen er im deutschsprachigen Raum unzählige Musikfestivals, Seminare und Workshops ausrichtete.
Mit dabei in der Festhalle war die Marktmusik Stainz. Mit einem breiten musikalischen Bogen zeigten die Akteure ihre Vielfalt. Das galt auch für den Auftritt der Gruppe „Die Mooskirchner“, die den fulminanten Abschluss des Festes absolvierten.
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