11.09.2014, 08:44 Uhr

65 Liter, die Leben retten können

Ein gewohnter Anblick beim Blutspenden: Traute Egger als Betreuerin
Stainz: Neue Mittelschule |

Der Rotkreuz-Blutspendedienst machte Station in Stainz

Ganz ohne Formalitäten geht es natürlich auch beim Blut spenden nicht ab. Das Ausfüllen des Gesundheitsbogens dient aber der Sicherheit, um allfällige Risikofaktoren von vornherein auszuschließen. Überhaupt: Der Sicherheitsstandard wird bewusst sehr hoch gehalten, selbst vor dem Ansetzen der Nadel wird noch einmal nach dem Namen gefragt.
Die exakte Zuordnung bringt auch Vorteile für den Spender, denn sein Blut wird im Labor auf bestimmte Verdachtsmomente untersucht. Tritt ein derartiger Fall auf – eine Blutspenderin berichtete von einer derart im Frühstadium diagnostizierten Leukämie – erfolgt die unmittelbare Benachrichtigung des Blutspenders.
Den Ablauf des Blutspendens sehen die allermeisten Spender bereits als Routine. Nicht so Katharina Koren, die am vergangenen Dienstag ihre Premierenspende absolvierte. Von Unbehagen trotzdem keine Spur: „Mit der Mama war ich schon einige Male hier“, wollte es die Schülerin diesmal unbedingt selber ausprobieren. Als alter Hase lieferte Vinzenz Sluga seine 72. Spende ab. „Vielleicht erreiche ich den Hunderter“, nahm er die Information mit Freude zur Kenntnis, dass es ein Alterslimit für Spender nicht mehr gibt. Direkt von seinem Auftritt im ORF Steiermark-Wetterbericht kam Arnold Wiener in die Neue Mittelschule. „Ich gehe regelmäßig alle zwei Monate“, ließ er sich entlocken, dass er in einem familieninternen Spende-Wettstreit mit seinem Halbbruder Wolfgang steht. Bei seiner seltenen Blutgruppe Null negativ keine so schlechte Idee.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.