09.10.2016, 18:25 Uhr

Altweibersommermarkt in Rassach

Die Kunsthandwerker ließen sich gerne auf die Finger schauen
Rassach: BKK |

Qualitätvolles Sortiment beim Bäuerlichen Kunst- und Kleinhandwerk.

Die Aussteller mit ihren Verkaufsständen und das Sortiment der BKK-Mitglieder im Vereinshaus waren für das Kommen der Gäste verantwortlich. „Unser Altweiberfest hat schon eine lange Tradition“, ging es Obfrau Sabine Lampl darum, dem Kunsthandwerk im Herbst eine große Bühne zu geben.
Katharina Krainer präsentierte am Stand ihr Label INA, das selbst gefertigte Turnbeutel, Geldtaschen, Rucksäcke oder Stirnbänder umfasste. „Nähen macht mir Spaß“, findet sie Stoff als einen überaus interessanten Werkstoff. Wenn jemand dreißig Schafe zuhause hat, bilden Filzen und Walken eine logische Fortsetzung. Maria Lierzer nimmt sich dieser Tätigkeiten an, beim Stand waren ihre Produkte in Form von Hüten, Taschen, Vorlegern und Pantoffeln zu sehen. „Zuerst wird die Wolle gewaschen“, zählte sie kardieren, schichtweise kreuz und quer legen und mit Seifenwasser verstreichen als die nächsten Handgriffe auf, bevor das Werkstück eingedreht, gewalkt und schließlich über einer Model geformt und danach gebügelt wird.
Den Besuchern sagte das Angebot jedenfalls zu. „Wir wollten uns die Schilcherweinstraße anschauen“, machte Josef Schimon einen Sprung vorbei. „Leider“, bekam der Kärntner Berichte über den Frost während der Blütezeit mit, „schaut es heuer mit dem Wein nicht besonders gut aus.“ Ganz sicher auf ihre Rechnung kam Ingeborg Schadler: Als BKK-Nachbarin machte sie einen Rundgang durch das Gelände, um danach vor dem Rüsthaus das Mittagessen zu genießen.
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