29.09.2014, 21:34 Uhr

Dem Kürbis die Presse angesetzt

Die Gritzner Musi an der Arbeit
Herbersdorf: Ölmühle Herbersdorf |

Die Ölmühle Herbersdorf wurde beim Erstpressfest von Besuchern überrannt.

Das Angebot deckte alle Wünsche bei Alt und Jung ab. Doris Langmann verpasste den Kindern ein buntes Schminkdesign, gleich dahinter konnten die Youngsters nach Herzenslust in der Hüpfburg herumtollen. Die Erwachsenen, die es sich im Schatten der Obstbäume gemütlich gemacht hatten, konnten aus einer Vielzahl an Speisen wählen. Die wichtigste Zutat war das Kernöl, sei es in der Kürbiscremesuppe, als Aufstrichbrot, als Schmölzi oder als Kruste beim Schweinsschnitzel. Im Schauraum hatte Chefin Ulrike Becwar vom Knabberkern über die abgefüllte Flasche bis hin zur legendären Ölkuh alles vorbereitet, was mit dem „grünen Gold der Steiermark“ in Verbindung gebracht werden kann. Ganz in seinem Element war Ausschläger Alois Aldrian, der gerne die Fragen der Besucher beantwortete. Ja, die Anlage ist gut siebzig Jahre alt. Ja, das Pressen mit der Hand erfordert viel Gefühl. Ja, im heurigen Jahr hat es Ernteausfälle gegeben.
Sein Wissen stellte auch Hausherr Gernot Becwar gerne zur Verfügung. Aus einer Villacher Reisegruppe, gerade dem Flascherlzug entstiegen, holte er sich Cornelia Ulbing heraus, um mit ihr die Vorzüge des Kernöls anhand der Buchstaben des Markenbegriffs Ö-l-s-p-u-r aufzuzeigen: Öl und Brot, macht Wangen – grün, lautete seine leicht abgewandelte Weisheit, die eine faltenfreie Haut garantiere. Auf jeden Fall garantierte sie viel Spaß. „Das ist so eine Art Betriebsausflug“, war Marion Gaggl zu entlocken, dass Schofför Edi als Ziel für die Mitarbeiter des Einkaufszentrums diesmal Rassach ausgesucht hatte.
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