25.09.2014, 13:48 Uhr

Demenz-Schwerpunkt im Seniorenhaus Stainz

Eva Nebel erläuterte die Symptome
Stainz: SeneCura Seniorenhaus |

Referentin Eva Nebel und Sozialverein Deutschlandsberg GemMASan beleuchteten das allzeit präsente Thema.

„Wir wollen alle zwei, drei Monate einen Fachvortrag anbieten“, hießen Maria Fradler und Isabella Antensteiner, Heimleiterin und Pflegedienstleiterin im SeneCura Seniorenheim Stainz, die zahlreichen Gäste herzlich willkommen. Mit Eva Nebel stellte sich eine versierte Vortragende vor, die lebendig, klar und in steter Interaktion mit den Zuhörern die Punkte ansprach.
In einer Liste von neun Punkten arbeitete Nebel die Symptome einer Demenzerkrankung ab. Jeden Punkt, etwa die Gedächtnisstörung als erstes Erkennungszeichen, leuchtete sie mit praktischen Beispielen aus. „So lange man weiß, dass man etwas vergessen hat, ist es nicht schlimm.“ Wie geht unsere Gesellschaft mit Demenzkranken um? Sie grenzt sie (gnadenlos) aus. Dass aus dieser Spirale aus Ärger, Furcht, Ohnmacht, Wertlosigkeit und Schamgefühl leicht Gewalt entstehen kann, lässt sich nachvollziehen.
Teil Nummer 2 leitete Altbürgermeister Josef Steiner, der Obmann des Sozialvereins Deutschlandsberg, ein. „Wir haben ein kompetentes Pflegeteam aufgebaut“, strich er die Aufgabenbereiche kostenlose Pflegeberatung, Einzel- und Gruppentraining und Trainerausbildung hervor. Diese Bereiche ausführlich zu behandeln übernahm Manuela Künstner, die von einer engen Zusammenarbeit mit der österreichischen Alzheimerakademie in Bad Ischl sprach. „Nur wer motiviert ist, kann motivieren“, gab sie ein klares Anforderungsprofil für die aktuellen und künftigen Trainer vor, die in in- und externen Schulungen für ihre Aufgabe ausgebildet werden.
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