18.06.2017, 14:11 Uhr

Drei-Länder-Fahrt im Traktorsitz

Am ersten Tag waren Traktoren mit Schutzdach gefragt
Stainz: Traktormuseum |

Die Stainzer Oldtimerfreunde auf Acht-Tage-Tour zur Entschleunigung.

Den Regen beim samstägigen Start vom Traktormuseum konnte Obmann Paul J. Wiener nicht verhindern. Aber schon beim Aufstieg auf die Soboth stellte sich die Sonne – wie die restlichen Tage auch – als willkommene Begleiterin ein. Mit dem Lesachtal wurde am zweiten Tag das Hauptziel der Ausfahrt erreicht. Der Bauernhof Salcher diente als Stützpunkt für die kommenden drei Tag. Hier schlossen sich die Albachinger Oldtimerfreunde aus Bayern an, mit denen die Stainzer eine enge Freundschaft verbindet.
Am Montag ging es gemeinsam die bis zu 13% steilen Serpentinen hinauf auf die rund 1.400 Meter des Plöckenpasses mit seinem prachtvollen Ausblick auf das Dolomitengebiet. Noch weiter nach oben ging es am Dienstag beim Besuch der Larchner Alm. Am Mittwoch war Mitarbeiten angesagt: Bei der Führung durch die hauseigene Fleischhauerei Salcher mussten die Traktoristen kräftig anpacken. Zum Ausgleich: Die selbstgemachten Bratwürstel und der Leberkäse schmeckten am Abend vorzüglich. In der wasserbetriebenen Mühle in Maria Luggau konnten die Teilnehmer am Nachmittag die Herstellung von Mehl mitverfolgen.
International angehaucht war Tag Nummer 6. Über St. Lorenzen und Kötschach erklommen die Teilnehmer das Naßfeld, um anschließend die Bergstraße in das italienische Pontebba und weiter nach Kranjska Gora in Slowenien zu nehmen und über den Wurzenpass nach Österreich zurückzukehren. Nach der Übernachtung in Villach rückten tags darauf die Kärntner Seen in den Fokus, bevor es am letzten Tag zurück nachhause ging.
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Gerhard Woger aus Deutschlandsberg | 18.06.2017 | 16:13   Melden
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