15.11.2017, 09:35 Uhr

Dringend gebraucht: unsere Hausärzte

Redaktionsleiterin der WOCHE Deutschlandsberg Susanne Veronik. (Foto: Strametz)

Kommentar in der aktuellen Ausgabe der WOCHE Deutschlandsberg.

Wenn wir krank sind, dann brauchen wird sie. Ebenso bei Verletzungen und der Nachsorge nach einem Krankenhausaufenthalt. Sie trösten uns, wenn es einmal gesundheitlich nicht so rund läuft – und das auch an Wochenenden quasi rund um die Uhr. Die Rede ist von unseren Hausärzten, deren Leistung gar nicht hoch genug einzuschätzen ist. Es gehört schon viel Menschenliebe und Überzeugung dazu, um sich so zu engagieren, und das bei Kassentarifen, die himmelschreiend niedrig sind und sich nur schleppend den Gegebenheiten anpassen. Kein Wunder, dass ein wahres Griss um unsere Mediziner ist, schließlich kündigen sich in naher Zukunft Pensionierungen langjähriger Hausärzte an, deren Stellen oft nur schwer nachzubesetzen sind. Bei allem Gerede um Gesundheitscluster und Zentralisierung: Die Politik ist gefordert, die Stellen für künftige (Haus)Ärzte attraktiver zu machen, denn wir brauchen sie dringend!
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