04.10.2017, 09:28 Uhr

Echte Volksmusik mit der "Fahnhansl Musi"

Lukas und Markus Wieser mit ihrem Lehrer Martin Gollob. (Foto: KK)

Lukas und Markus Wieser aus Groß St. Florian sind die "Fahnhansl Musi", mit ihrem Lehrer Martin Gollob.

GROSS ST. FLORIAN. "Fahnhansl Musi", das ist ein blutjunges Trio, das beim Steirischen Sänger- und Musikantentreffen am 7. Oktober in der Florianihalle seinen ersten, größeren Auftritt haben.
Wir haben gleich nachgehakt und waren bei der Familie Wieser in Groß St. Florian zu Besuch. Dort heißt es vulgo "Fahnhansl", also war es naheliegend, dass sich Lukas und Markus, die musizierenden Söhne von Karl und Monika Wieser, für den Josef-Peyer-Wettbewerb 2016 zur "Fahnhansl-Musi" formiert haben – ein "Sehr gut" war der Lohn. Die Besetzung ist eine klassische, wie sie von der Zwanzleitner-Musi ins Leben gerufen worden ist: zwei Steirische Harmonikas – und eine Gitrarre.

Wer ist der Dritte im Bunde?

Gut, die beiden Buben spielen die Steirische, aber wer ist an der Gitarre? "Das ist unser Musiklehrer, der Martin Gollob aus Soboth", erklärt Lukas. "Ja, ich bin mit von der Partie, aber die beiden Burschen sind so genial – ich sorge dabei nur für den Beat", ist Gollob begeistert, der an der dislozierten Klasse der Erzherzog-Johann-Musikschule Stainz in Groß St. Florian unterrichtet. Markus ist 17 Jahre alt und hat nach der Landwirtschaftlichen Fachschule in Stainz heuer die Lehre zum Landmaschinenmechaniker in Wies begonnen. "Ich wollte schon immer musizieren. Deshalb habe ich in der ersten Klasse Volksschule mit der Steirischen Harmonika begonnen", erzählt Markus, der auch sonst gerne echte Volksmusik hört. Dass der Bursche schon ordentlich was drauf hat, davon zeugt auch die Final-Teilnahme beim Steirischen Harmonikawettbewerb 2014.
Der zehnjährige Lukas besucht die erste Klasse an der NMS in Groß St. Florian und ist ganz groß im Witze-Erzählen. "Der Markus ist halt mein Vorbild", betont er. Was am Samstag zu hören sein wird? "Das sind die ‚Die Fahnhansl-Polka‘, der ‚Mama-Walzer‘ und der ‚Lukas-Boarische‘, die uns der Martin quasi auf den Leib geschrieben hat, sowie die ‚Pretuler Polka‘."
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Gerhard Woger aus Deutschlandsberg | 04.10.2017 | 09:57   Melden
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