08.02.2017, 10:36 Uhr

Eibiswalder „Lichtmess Musi“ bringt seit mehr als 30 Jahren Glück

Ein Wiedersehen mit der langjährigen Herbergsmutter Susi Doning. Gastwirt Herbert Sommer (vorne rechts) tischte auch die traditionellen Lichtmess-Krapfen auf.

„Wir kommen her über Berg und Tol, guate Leut’ gibt’s überoll...“

Es kann nie zu viel Glück vorhanden sein. Ähnlich wie zu Neujahr sind daher auch zu Mariä Lichtmess Musikanten auf den Beinen, um der Bevölkerung im noch jungen Jahr mit lustigen Gstanzln nachhaltig Glück und Gesundheit zu wünschen. Die „Lichtmess Musi“ aus Eibiswald besucht dabei nur eine Handvoll Häuser. Besondere Freunde und Bauernhöfe von Eibiswald bis hinauf auf die Koralpe...


(jf). In Eibiswald und Umgebung hält diesen alten Brauch eine honorige Männerschar in Ehren. Vom Schneider bis zum Richter, vom Bauern bis zum Kaufmann, vom Tischler bis zum Rauchfangkehrer – in der Runde sind verschiedene Berufe vereint. Freundschaften, die Freude am gemeinsamen Singen und Musizieren sowie die Brauchtumspflege sind die verbindenden Elemente.
Die „Lichtmess Musi“ ist lediglich am 2. Februar unterwegs, und die Anzahl der Auftritte ist begrenzt. Lediglich fünf Haushalte dürfen sich über ihren Besuch freuen. Dazu gehört das Gasthaus „Zur Linde“ am Hauptplatz in Eibiswald. Dort traf die „Lichtmess Musi“ auch auf ihre langjährige Herbergsmutter Susanne „Susi“ Doning, die ehemalige Kärntnerwirtin aus Eibiswald, und gratulierte ihr nachträglich mit einem flotten Ständchen zum 80. Geburtstag.
Hausherr Herbert Sommer empfing die gerne gesehenen Gäste mit einem guten Glas Wein, Brötchen und köstlichen Lichtmess-Krapfen.

Fotos: Josef Fürbass
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