10.06.2017, 18:50 Uhr

Erste-Hilfe-Kurs für die Sportlerrunde Lasselsdorf

(Foto: KK)
Lasselsdorf: Sporthaus |

Rotkreuz-Helfer Werner Amplatz als Instruktor.

„Man weiß nie, in welch unglückliche Situation man kommen kann“, urteilte Obmann Werner Krenn und organisierte für die Mitglieder der Sportlerrunde an vier Abenden einen Erste-Hilfe-Kurs. Als Instruktor konnte er Werner Amplatz, einen freiwilligen Helfer des Roten Kreuzes, gewinnen.
„Und wenn ich etwas falsch mache?“ Der Rotkreuz-Mann hatte die passende Antwort auf diesen oft gehörten Vorbehalt: „Am schlechtesten ist, in Notfällen nichts zu machen.“ Am besten sei natürlich ein praktisches Anpacken, das Rufen der Rettung könne aber durchaus auch als Hilfeleistung angesehen werden.
In praktischen Übungen zeigte Werner Amplatz das richtige Verhalten in den verschiedensten Situationen des Alltags auf. Penibel arbeitete Amplatz die Schritte heraus, wenn beim Opfer Atem-/Kreislaufstillstand, Nasenbluten oder eine Verrenkung festgestellt wurde. Welche Lage ist bei einer Bauchverletzung anzuwenden? Welche Prinzipien gelten bei einer Wundversorgung? Wie wird die Mund-zu-Nase-Beatmung durchgeführt? Der Instruktor nahm sich viel Zeit, auch auf Fragen einzugehen. Selbst die Handhabung eines Defibrillators zeigte er im Detail vor.
Das Wichtigste: Werner Amplatz ließ die Teilnehmer die Erste-Hilfe-Schritte praktisch üben. „Da hätte das Opfer Probleme beim Atmen“, korrigierte er die falsche Handhaltung bei einer Übung. Und beim Druckverband? „Bitte den Sanitätskasten daheim auf veraltetes Verbandsmaterial durchschauen.“
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