29.09.2014, 08:53 Uhr

Flohmarkt beim R51 in Rossegg

Vieles war für Kinder vorbereitet

Ein beträchtlicher Anteil war für Kindersachen vorgesehen.

Bereits um 8 Uhr tummelten sich die Besucher auf dem Gelände. Die Standbetreiber hatten ihre Stände eingerichtet und ihre Waren fein säuberlich aufgestellt. Einen großen Bereich nahmen dabei Utensilien, Bekleidungsstücke und Spielsachen für Kinder ein. Exakt das entspricht der Botschaft, welche die Gemeinde aussenden wollte. „Es sollte ein Bewusstsein für die eigenen Sachen entstehen“, präzisierte Inge Stelzer, die vormalige Gemeindebedienstete, die ebenfalls mit einem Stand vertreten war. Also: besser aufpassen auf die Sachen, nichts wegwerfen, bedacht mit dem Geld umgehen.
Aus Bad Gams war Benjamin Kleinhappel (9) mit seiner Mutter angereist, um genau diesem Gedanken gerecht zu werden. „Es wäre schade, die schönen Dinge wegzuwerfen“, hatte er die getragenen Kleider und die gebrauchten Spielsachen fein säuberlich zum Verkauf hergerichtet. Sein legitimier Hintergedanke? „Vielleicht kommt ein bisschen Geld zusammen.“ Als Käuferin hatte sich Eva Kohlbacher aus Hochgrail unter die Besucher gemischt. Sie betreibt in der alten Volksschule Sommereben ein Schulmuseum und ist immer fleißig auf der Suche nach entsprechenden Sachen. Und wenn für das Museum nichts Passendes dabei ist, so sollte es wenigstens eine alte Schürze sein. Mit Johann Jantscher aus Söding hatte sich auch ein (fast) professioneller Flohmarktler eingeschlichen. Er organisiert Woche für Woche den Lutz-Flohmarkt und hatte natürlich auch privat seine Vorlieben mitgebracht: Weinkaraffen und Engel.
Und war Astrid Kotschar mit dem Treiben vor ihrem Lunchmobil zufrieden? „Der Platz war groß genug“, bereitete ihr das geschäftige Nebeneinander von Kindern und Erwachsenen richtigen Spaß.
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