14.01.2018, 08:35 Uhr

„Gemeinsam in Stainz“ mit sehenswerter Leistungsbilanz

Obmann Richard Meschnark bei seinem Tätigkeitsbericht
Stainz: Pfarramt |

Jahreshauptversammlung im Pfarrheim der Evangelischen Kirche.

„Unsere Türen stehen ganz weit offen“, hieß Pfarrer Andreas Gerhold in seiner Funktion als Hausherr die Mitglieder herzlich willkommen. In seinem Rückblick listete Obmann Richard Meschnark auch die Tätigkeiten der engagierten Runde vor der Gründung des Vereins auf. Nach Zuzug der Asylwerber – erstes Quartier war Seidler in St. Stefan – ging es um die Erstversorgung wie Schulbesuch der Kinder, Beschaffung von Kleidung, Spielsachen und Hilfe bei Amtswegen. Es begann der Deutsch-Unterricht, zudem wurden Integrationskurse und Gesprächsabende für Frauen veranstaltet. Mit Aktivitäten wie Radfahrkurse, eislaufen, Fußball spielen, gemeinsames Kochen, Gartenarbeit, Frühjahrsputz oder Herstellung von Handtaschen brachten die GiS-Mitarbeiter Abwechslung in den Alltag der Flüchtlinge. Mit der Teilnahme am Advent-, Kunsthandwerks- und Ostermarkt versuchten sie, den Menschen Zugang zur Gesellschaft zu bieten.Aktuell werden von „Gemeinsam in Stainz“ 57 Flüchtlinge betreut. „Wir konnten einigen Menschen einen Arbeitsplatz vermitteln“, betonte er, dass die laufend besser werdenden Deutsch-Kenntnisse Früchte tragen.

Den Kassabericht brachte Kassier Georg Lamprecht zu Gehör. Über Antrag der Kassaprüferinnen Ingeborg Stelzer und Christine Gucher wurde ihm und dem gesamten Vorstand die Entlastung erteilt.
Kritisch äußerte sich Richard Meschnark zu den Aussagen der neuen Bundesregierung. „Es wird hoffentlich nicht so heiß gegessen“, zeigte er sich irritiert von den Wortmeldungen einiger Fachminister.
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