15.09.2014, 11:37 Uhr

Land unter im Bezirk Deutschlandsberg

Zahlreiche Keller standen unter Wasser (hier in Groß St. Florian). (Foto: BFV Deutschlandsberg)

Der ganze Bezirk war am Wochenende von schweren Unwettern betroffen. Die Feuerwehr musste zahlreiche Keller auspumpen, Gebiete an der Laßnitz standen kurz vor einer Überschwemmung.

Am Wochenende hatten die Feuerwehren im ganzen Bezirk 160 Einsätze zu bewältigen. Insgesamt waren 48 Feuerwehren mit rund 770 Mann im Einsatz. Betroffen waren fast alle Gemeinden im Bezirk Deutschlandsberg.

Keller unter Wasser, Straßen vermurt

Vor allem Straßen, Brücken, Felder und Häuser waren überflutet worden. "Hauptsächlich standen Keller unter Wasser", schildert Georg Teppernegg, stellvertretender Pressebeauftragter des Bereichsfeuerwehrverbandes Deutschlandsberg. "Außerdem waren mehrere Straßen im Bereich Eibiswald vermurt." In Wald bei Stainz fiel ein Baum auf eine Stromleitung, es kam zu einem Brand.

Überschwemmungsgefahr an der Laßnitz

Bei Groß St. Florian war der Pegelstand der Laßnitz am Samstag so weit angestiegen, dass der Fluss fast über die Ufer trat. Die Feuerwehren hatten bereits 1.000 Sandsäcke für den Ernstfall gefüllt, mussten sie aber nur teilweise einsetzen. "Zum Glück begann am Samstag gegen 14 Uhr der Pegel wieder zu sinken", so Teppernegg.

"Mit blauem Auge davongekommen"

Am Sonntag standen noch zehn Feuerwehren im Einsatz, hauptsächlich, um überflutete Häuser auszupumpen. Am Montag hatte sich die Lage bereits weitgehend beruhigt. "Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen, im Vergleich zu anderen Bereichen wie etwa Leibnitz", resümiert Teppernegg. "So schnell das Wasser gekommen ist, so schnell war es wieder weg."
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