13.10.2017, 10:39 Uhr

Pflege mit Herz öffnet die Tür

Das Team von Pflege mit Herz gemeinsam mit ihren Klienten.
Groß Sankt Florian: Kastanienhof |

Großer Rummel herrschte am Mittwoch in der Tageswerkstätte Gr. St. Florian, wo die neue Werkstätte für Menschen mit Behinderung zum Tag der offenen Tür lud.

Eröffnung im Sommer 2017


Im Juli 2017 wurden die neuen Räumlichkeiten bezogen und nun drei Monate danach durften sich die lokale Bevölkerung dort umschauen. Dabei wurden sie von den Mitarbeiten und den Klienten herzlichst empfangen, mit Speis und Trank versorgt und auch durch die verschiedenen Werkstätten bzw. Ruheräume geführt. Die Hauptwerkstatt wurde für diesen Tag der offenen Tür kurzfristig in einen Präsentationsraum umgebaut, wo in einem kurzen Film und einer Diashow die Arbeiten der betreuten Mitarbeiter gezeigt wurden. Es war ein ständiges Kommen und Gehen, die Mitarbeiter und Klienten freuten sich über den zahlreichen Besuch.

Alle Besucher wurden exzellent verköstigt

Eine Werkstätte, Ruheraum, Ein Bildungsraum mit PC-Arbeitsplätzen. Die Klienten werden in der Tageswerkstätte bestens betreut, täglich bekommt jeder in der Früh im Aufgabenbaum seine Tätigkeiten zugeteilt. Auch für den Tag der offenen Tür haben sich die Frauen und Männer ordentlich ins Zeug gelegt. Einerseits wurden die selbst erzeugten Produkte zur Schau und zum Verkauf gestellt, andererseits sorgte man auch für das leibliche Wohl der Besucher. Alle Speisen wurden in den hauseigenen Küche zubereitet und liebevoll dekoriert angerichtet. Neben handwerklichen Arbeiten, wie etwa aufwendig verzierten Aschenbechern oder Blumenbestecke zählen auch selbstgemachte Liköre oder Marmeladen zu den Produkten, die von der Tageswerkstätte verkauft werden. Alle in den Werkstätten erzeugten Produkte werden bei besonderen Anlässen, wie etwa Weihnachts- oder Ostermärkten auch in den anderen fünf Betriebsstätten der Kette Pflege mit Herz verkauft.

Selbstbestimmt durch den Tag


Bewusst soll in der Werkstätte ein Arbeitsalltag entstehen für die betreuten Mitarbeiter. Deshalb wird auch darauf verzichtet dieselben Betreuer am Wohn- und Arbeitsplatz zu haben. Das Team in Gr. St. Florian in der Werkstätte arbeitet sozusagen autark von jenem in der Wohneinheit im Akazienhof (Neudorf). Einzige Konstante ist Teamleiterin Manuela Sever, die abwechselnd mit ihrem Stellvertreter in beiden Einrichtungen vor Ort ist. „Wir bringen Klienten in der Früh hierher, um 16 Uhr geht es dann wieder zurück in den Akazienhof, wo bis auf eine Ausnahme alle unsere Klienten auch wohnen.“, erzählt Frau Sever. Beim geführten Rundgang erreichen wir schlussendlich die Küche. Eine ehemalige Pizzeria wurde umgestaltet, ein Koch- und Essbereich wurde eingerichtet. „Hier versorgen wir uns quasi selbst. Am Montag wird eingekauft und die gesamte Woche hier gekocht.“ Zudem wird in angelegten Hochbeeten auch noch hauseigenes Gemüse angebaut.
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