20.11.2016, 19:19 Uhr

Schließung der Heiligen Pforte in Stainz

Fachlehrerin Monika Kislinger und ihr Chor der Firmlinge
Stainz: Pfarrkirche |

Die Messe wurde von den Firmlingen 2017 mitgestaltet.

Vor knapp einem Jahr hatte Pfarrer Monsignore Franz Neumüller das von Papst Franziskus ausgerufene Jahr der Barmherzigkeit auch für die Pfarre Stainz verkündet. Vor allem dem Haupteingangstor als Heiliger Pforte kam dabei eine besondere Bewandtnis zu, konnte doch beim Ritual des Durchschreitens ein vollkommener Ablass gewonnen werden. Am vergangenen Sonntag, dem letzten im Kirchenjahr, verschloss der Pfarrherr das Tor der Barmherzigkeit: nicht um sich einzuschließen, sondern um gemeinsam zu feiern.
Der bedeutsame Akt wurde mit dem Beginn der Vorbereitung auf die nächstjährige Firmung verbunden. Die Firmlinge hatten sich in den Kirchenbänken niedergelassen, eine Gruppe von ihnen bestritt unter der Leitung von Fachlehrerin Monika Kislinger die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes. Mehr noch: Sie sprachen auch das Kyrie-Gebet, verlasen die Fürbitten und scharten sich zum gemeinsamen Vater unser um den Altar.
Aus der Lesung von Anni Krasser war zu hören, dass in Jesus alles seinen Bestand hat, während das von Altpfarrer Alois Greiner vorgetragene Evangelium vom Spott erzählte, dem sich Jesus als vermeintlicher König, der sich selbst nicht zu helfen imstande war, ausgesetzt sah. In der Predigt stellte Pfarrer Franz Neumüller das Kreuz in den Mittelpunkt, das den Menschen alles zu schenken in der Lage ist.
Diesen Standpunkt nahmen auch die Firmlinge ein, als sie nach der Kommunion vom Leben als einem Fest sangen: So wie heute an jedem Tag!
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