13.12.2017, 19:17 Uhr

Selbstvermarktung als Unterrichtsfach

Selbstvermarktung als wertvolle Nische
Stainz: Hubmann |

Verkaufsstand der landwirtschaftlichen Fachschule Stainz im Kaufhaus Hubmann.

Das Angebot des Verkaufsstandes der Land- und forstwirtschaftlichen Fachschule in der Hubmann Passage konnte sich sehen lassen. Die Drittklässler hatten gut vorgearbeitet und das Produktangebot breit gefächert. Das besondere Augenmerk: Es wurden ausschließlich regionale Rohstoffe verwendet.
„Die Herstellung erfolgte im Praxisunterricht“, versicherte Johannes Kohler, dass Apfelsaft, Holundersirup, Wermut und Kräutersirup nach guten alten Rezepten hergestellt wurden. Der wichtigste Aspekt ist aber wohl: Die Schüler sollten sich als Selbstvermarkter versuchen. Das ging so weit, dass die Waren nicht nur selbst produziert wurden, es wurden auch die Preise selber kalkuliert. „Und“, fügte Franz Gollob dazu, „ein bisschen Verkaufstechnik am Stand war vorteilhaft für das Geschäft. Einen wichtigen Punkt brachte Fachlehrerin Marlies Höfler aufs Tapet. „Wir haben bei der Verpackung auf Nachhaltigkeit Wert gelegt“, zeigte sie auf die abgefüllten Glasflaschen und das Papier als Verpackungsmaterial. Plastik war jedenfalls total verpönt.
Was gab es noch zu sehen? Kürbiskernöl, geräucherte Forellen, verschiedene Sorten von Marmelade und zwei Arten von Stainzer Bier. Daneben fanden sich Lebkuchen, Brezeln und Apfelbrot als kulinarische Kostbarkeiten und wundervoll gestaltete Tischdekorationen aus Holz. Der für die Schüler bedeutende Nebeneffekt: Der Nettoerlös verblieb für ihre Klassenkasse.
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