01.11.2017, 17:03 Uhr

Sieben Mal Gold für Stainzer Imker

Biene bedarf des Schutzes, verlangte Obmann Johann Schlatzer (re)
Pichling bei Stainz: Schlatzer |

Steirische Honigprämierung im Kulturhaus Gratkorn.

In einer kleinen Nachfeier beglückwünschte Obmann Johann Schlatzer vom Bienenzuchtverein Stainz (BZV) am vergangenen Dienstag all jene Mitglieder, die am 14. Oktober bei der Honigprämierung des Steirischen Landesverbands für Bienenzucht im Kulturhaus Gratkorn mit Edelmetall ausgezeichnet wurden.
Hier die Siegerliste: August Freidorfer (Waldhonig), Martin Jauk (Kastanien-, Waldhonig), Aloisia Ker (Waldhonig), Franz Kiesenhofer (Waldhonig), Franz Lueger (Honigtau-, Kastanien-, Waldhonig), Gerald Riedl (Kastanien-, Waldhonig), Johann Schlatzer (Kastanien-, Waldhonig). Zusätzlich gab es Bronze für Franz Kiesenhofer (Cremehonig).
„Die Belastung der Umwelt wird immer stärker“, kam Schlatzer auf das Bienensterben zu sprechen. Die Varroa-Milbe als Schädling und der schwindende Bestand an Insekten und Vögeln müssen aber ebenso angesprochen werden. Was dagegen tun? Weniger Pestizide einsetzen. Das gilt für Landwirte und besonders für Gartenbesitzer, die oftmals zügellos zur Chemie greifen.
Von einer akribischen Arbeit der Imker sprach Bürgermeister Walter Eichmann, der herzlich zum „Hochhalten der Honigfahne“ gratulierte. Auch wies er auf den natürlichen Kreislauf hin, der beim Ausfallen eines Gliedes empfindlich gestört werden könne. „Wenn jeder ein bisschen weniger Pestizide verwendet“, so seine Überlegung, „würde in Summe viel eingespart.“
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