11.06.2017, 21:40 Uhr

Slow Food-Fest bei Hubmann Stainz

Information und Verkosten waren selbstverständlich
Stainz: Hubmann |

Im Fokus die Werte Regionalität und Nachhaltigkeit.

Der Begriff ist zwar englisch, die Wirkung von Slow Food ist aber durch und durch bodenständig. „Die Produzenten in unserer Region stellen eine hohe Qualität her“, ist Firmenchef Florian Hubmann von der eingeschlagenen Linie, im Sortiment regionale Waren anzubieten, überzeugt. Diese Qualität vor den Vorhang zu holen war Auslöser für die zwei Slow Food-Tage im Bio Austria zertifizierten Geschäft. Dass damit auch Wertschöpfung in der Gegend bleibt, ist ein durchaus gewollter Effekt.
An den beiden Tagen konnten sich die Kunden durch das Verkosten ein Bild von ebendieser Qualität machen. Mit Manfred Flieser war auch „Mister Slow Food“, der Gründer von Slow Food Styria, anwesend. Seine Meinung: „Slow Food liegt voll im Trend.“ Sein Rat: „Halb so viel, dafür doppelt so gut essen.“
Seit 25 Jahren betreibt Gertrud Deutschmann ihren Bio-Bauernhof. Sie legt Wert auf die Herstellung von Rohmilchkäse nach altem Handwerk. Ein Bild davon konnte sich unlängst der englische Thronfolger Prinz Charles bei seinem Wien-Besuch machen. Mit Heinrich Holler vom Gut Hornegg war in der Hubmann-Passage auch ein Fisch-Produzent vertreten. „Ein Speisefisch braucht bei uns drei Jahre“, nannte er mit extensiver Haltung in Naturteichen und natürlicher Fütterung die wichtigsten Faktoren für Qualität.
Mit Anita Winkler vom Ernteverband Steiermark stand auch eine Instanz für Bio-Produkte Rede und Antwort. Ihr Glücksrad (jede richtige Antwort wurde mit einem Apfel belohnt) war ausgerichtet, Bewusstsein über Bio und Nachhaltigkeit bei den Teilnehmern zu schaffen.
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