22.10.2017, 18:35 Uhr

Tag der offenen Tür bei der Nahwärme Pichling

Im Ofen sind 800 Grad Hitze normal
Pichling bei Stainz: Nahwärmeheizwerk |

Die Anlage ist weitgehend elektronisch gesteuert.

Ein reges Kommen und Gehen herrschte am vergangenen Samstag beim Tag der offenen Tür beim Nahwärmeheizwerk in der St. Stefaner Straße. „Wir wollen Kunden und Lieferanten unsere Anlage zeigen und allfällige Neukunden gewinnen“, präzisierte Gesellschafter Markus Klug die Zielsetzung der Veranstaltung.

Beim Rundgang durch den Außenbereich und die Halle gab es tatsächlich viel zu sehen. „Das Holz stammt aus der Region“, zeigte Klug auf die Berge von Hackschnitzeln, die unter Dach auf ihren Einsatz warten. Sie werden von Schubstangen in den Innenbereich transportiert, wo sie die elektronisch gesteuerten Querförderbänder in den Heizofen schieben. Zwei dieser Öfen gibt es. Den großen mit 3.000 Kilowatt Leistung für den Winter-, den kleinen mit 950 kW für den Sommerbetrieb. Der Großofen ist mit Schamott ausgemauert, weist eine Heizfläche von 200 m2 auf und umfasst drei Ebenen. Er erwärmt den zwölf Kubikmeter-Behälter mit Wasser, das in der Folge einen 90 m3 großen Pufferspeicher speist. Pro Stunde werden im Schnitt 30-40.000 Liter Warmwasser (Vorlauftemperatur 85 Grad) in den Umlauf geschickt. Beim Rücklangen hat sich das Wasser auf etwa vierzig Grad abgekühlt. Nach der Verbrennung fallen etwa 0,8% Asche an, die nach Siebung sogar auf Äcker aufgebracht werden könnten.

Bei Imbiss und Getränken von Eckwirt Wolfgang Kraxner hatten die Besucher Zeit, ihre Gewinnspielkarte auszufüllen. Der Tagespreis, ein Wochenende mit dem Tesla S85 (er war als Modell ausgestellt) ging an Gernot Höller.
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