17.10.2014, 17:25 Uhr

Unwetter bei strahlendem Sonnenschein

(Foto: Hannes Mörth)
Schwere, aber vermeintliche Unwetter zogen kürzlich in einer Feuerwehr-Übung über die Gemeinden Lannach, St. Josef i. d. Weststeiermark, Lieboch sowie Mooskirchen hinweg und sorgten für ein Katastrophen-Übungsszenario, das die eingesetzten Kräfte aus Lannach, Graz-Umgebung sowie Voitsberg alleine nicht mehr bewältigen konnten.

Deshalb wurden die betroffenen Gemeinden seitens der Behörde zum Katastrophengebiet erklärt und am 10.10. die Katastrophenhilfsdienstbereitschaft 44 des Bereichsfeuerwehrverbandes Deutschlandsberg zur Unterstützung der eingesetzten Kräfte alarmiert. Das bildete die Annahme der diesjährigen Katastrophenhilfsdienstübung des Bereichsfeuerwehrverbandes Deutschlandsberg.

Waldbrand und Gefahrengut

Das Schadensgebiet wurde in zwei Einsatzabschnitte geteilt: Waldbrand „Grabenbauer" und „Lannach Url“. Beim Waldbrand waren zwei Löschwasserleitungen zu verlegen und ein Wasserreservoir zu errichten. Bei der Firma Url galt es, einen leckgeschlagenen Gefahrenguttransport abzudichten und mehrere Menschen zu retten. Weiters musste ein Traktor in St. Josef geborgen werden. Ebenfalls wesentlich: Die Einrichtung einer Verpflegungsstelle im neu renovierten Rüsthaus Lannach.

Bei der Abschlusskundgebung zeigten sich alle Einsatzleiter positiv angetan von den Leistungen der Florianis.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.