12.12.2017, 08:24 Uhr

Update: Unwetterschäden in Deutschlandsberg und Leibnitz

Pioniere beim Freischneiden von Sraßen und Wegen in der Südsteiermark (Foto: Österreichisches Bundesheer)

Dienstag Morgen fegte ein Föhnsturm mit rund 100 km/h über die Steiermark. Vor allem Deutschlandsberg und Leibnitz sind stark von der Verwüstung betroffen.

++ UPDATE ++

Seit Dienstagnachmittag sind rund 40 Pionieren vom Baupionier- und Katastrophenhilfeeinsatzzug des Militärkommandos Steiermark sowie 20 Soldaten von der ABC-Abwehrkompanie Graz beim Beseitigen umgestürzter Bäume in den Bezirken Deutschlandsberg und Eibiswald.

Gemeindestraßen und Zufahrtswege zu entlegenen Gehöften müssen freigemacht werden. Abschnittsweise sind Wege bis auf eine Länge von 300 Meter unpassierbar. Der Einsatz ist vorerst bis Samstag dieser Woche durchzuführen. 

13.12. : Föhnsturm über Leutschach: Feuerwehr zieht erste Bilanz
Der Föhnsturm in der Nacht von 11. auf 12. Dezember hat im Großraum Leutschach über Stunden mit weit über 100 Kmh gewütet und enorme Schäden angerichtet. Allein 20 Häuser wurden ganz oder teilweise abgedeckt.

13.12. : Die Folgen des Deutschlandsberger Unwetters im Video

++ UPDATE ++ 
16:00 Uhr: LH-Stv. Michael Schickhofer und Landesrat Johann Seitinger waren bei einem Lokalaugenschein in Eibiswald, das zum Katastrophengebiet ausgerufen worden ist. Eine Hotline für Geschädigte ist eingerichtet. Mehr zu lesen gibt es HIER! 

15: 30 Uhr: Soldaten des Bundesheeres bei Föhnsturm-Aufräumarbeiten in der Region im Einsatz

Auch im Murtal richtete der Föhnsturm zahlreiche Schäden an. Mehr dazu lesen Sie HIER.

Die Soldaten beginnen noch am heutigen Nachmittag ab ca. 1500 Uhr mit dem Zerschneiden und der Entfernung umgestürzter Bäume und werden bis zum Einbruch der Dunkelheit arbeiten.

++ UPDATE: 14:00 Uhr Fotos vom Unwetter


Im Moment sind die Feuerwehren im Großeinsatz. 
Im Laufe des Vormittags dürfte laut Meterologen der Sturm abflauen. Derzeit sind mehr als 100 Monteure der Energienetze Steiermark und Energie Steiermark im Dauer-Einsatz. Gemeinsam mit den Feuerwehren arbeiten sie daran die Zerstörungen an Masten und Leitungen so rasch wie möglich zu reparieren. Alle verfügbaren Kräfte werden aus sämtlichen Regionen des Landes in der Südweststeiermark zusammen gezogen.

Die Feuerwehren arbeiten teilweise unter Lebensgefahr an der Behebung der Schäden.

Seit Dienstagfrüh fegt über die West- und Südsteiermark ein Föhnsturm mit mehr als 100 km/h.

Besonders betroffen sind die Bezirke Deutschlandsberg, Leibnitz und Voitsberg.
Aufgrund der Windstärke von bis zu 100 km/h wird empfohlen das Haus nicht zu verlassen.
Aktuell sind ca. 10.000 Haushalte ohne Strom, zahlreiche Straßen wurden gesperrt und der Bahnverkehr eingestellt. Laut Landeswarnzentrale wurden viele Stromleitungen gekappt, durch die frei herumliegenden Leitungen besteht Lebensgefahr. 
Die Feuerwehren sind im Großeinsatz. Auch das Telefonnetz wurde in weiten Teilen durch den Sturm unterbrochen. 

Auf www.e-netze.at/Service/Abschaltungen sieht man aktuelle Störungen im Stromnetz der Energie Steiermark.

+++ ACHTUNG +++

08:30 Uhr:
Die B76 zwischen dem LKH Deutschlandsberg und Eibiswald und die L619 Richtung Trahütten sind momentan nicht befahrbar. Auch die B77 ist teilweise komplett gesperrt.
Ebenso wurde der Bahnverkehr zwischen Wies und Lieboch eingestellt. Zusätzlich ist die GKB-Linie zwischen Wies und Deutschlandsberg gesperrt. Schienenersatzverkehr gibt es keinen.


Schulen:

Die NMS und Volksschule in Schwanberg bleiben heute zu. Laut Antenne Steiermark werden auch die Schüler der Volksschule Wildbach gebeten heute lieber nicht zur Schule zu gehen. Außerdem sind auch die Volksschule und der Kindergarten in Hollenegg geschlossen. Auch die Gemeinde St. Johann im Saggautal im Bezirk Leibnitz gab schulfrei. 

Gut zu wissen: Laut Landesschulratspräsidenten Elisabeth Meixner ist der Föhnsturm wegen Gefahr in Verzug ein offizieller Grund, um vom Unterricht fernzubleiben. 


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Elfriede Endlweber aus Graz-Umgebung | 12.12.2017 | 16:24   Melden
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