13.02.2018, 12:40 Uhr

Weitere Einsätze nach dem ergiebigen Schneefall

Der Anhänger eines LKW kippte um. (Foto: FFHörmsdorf)

Bis heute zu Mittag dauerten die Einsätze der Freiwilligen Feuerwehren aufgrund der schneeglatten Fahrbahnen an.

BEZIRK DEUTSCHLANDSBERG. Diesmal beschränkten sich die Einsätze aber leider nicht nur auf Fahrzeugbergungen, bis 17 Uhr gab es bei Verkehrsunfällen im Raum Wies und Pölfing Brunn zwei Verletzte.
Hotspot war am Morgen, wie leider üblich, die B76 zwischen Deutschlandsberg und Lannach, hängen gebliebene PKW und LKW blockierten die Straße und führten dazu, dass diese zum Teil gesperrt und eine Umleitung eingerichtet werden musste. Auch auf der Umleitungsstrecke kam es in weiterer Folge zu Behinderungen durch hängen gebliebene oder in den Straßengraben gerutschte Fahrzeuge.
Gegen 10.00 Uhr hatte sich die Lage, trotz anhaltender Schneefälle, etwas beruhigt, kurz nach 10.30 Uhr waren die letzten Feuerwehren vorerst wieder eingerückt. Aber auch weiterhin kam es vereinzelt zu Alarmierungen zu Fahrzeugbergungen, am Nachmittag nahm die Intensität der Einsätze wieder zu.

Gekippter LKW-Anhänger

In der Gemeinde Stainz kippte am Nachmittag ein LKW-Anhänger um, insgesamt fünf Feuerwehren rückten zu diesem Einsatz aus, um den Anhänger händisch zu entladen und zu bergen. In Wies gab es den laut Kenntnis der Feuerwehr ersten Verletzten bei einem Verkehrsunfall auf der B76, wenig später geschah auch in Pölfing Brunn ein weiterer Verkehrsunfall mit einem Verletzten, der aber glücklicherweise nicht, wie zunächst angenommen, in seinem Fahrzeug eingeklemmt wurde.
Auch in den Abendstunden setzten sich die Einsätze fort, insgesamt wurden an diesem Tag 29 Feuerwehren mit 290 Mann 44 mal alarmiert, wobei die Anzahl der geborgenen Fahrzeuge diese Zahl bei weitem überschreitet, da bereits alarmierte Feuerwehren in einigen Fällen mehrere Bergungen abwickelten – alles in allem ein mehr als arbeitsreicher Tag für die Florianis des Bezirkes Deutschlandsberg.


Einsätze auch heute noch

In den Nachtstunden ließ der Schneefall zwar nach, allerdings sorgten tiefe Temperaturen für eisglatte Straßen, auch noch in den Morgenstunden. Bis heute Mittag war die Alarmierung von sechs Feuerwehren mit 50 Mann zu fünf schneebedingten Einsätzen zu verzeichnen, im Gegensatz zum Vortag bisher eine eher ruhige Nacht bzw. ruhiger Vormittag.
Insgesamt standen damit bereits 30 Freiwillige Feuerwehren mit über 300 Mann bei 49 Ereignissen im Einsatz. Der Großteil der Einsätze waren Fahrzeugbergungen und Verkehrsunfälle, vereinzelt mussten auch umgestürzte Bäume von Straßen entfernt werden.
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