10.11.2016, 09:08 Uhr

Wirtschaftskammer und Baubezirksleitung ziehen an einem Strang

Zusammenarbeit zwischen Wirtschaftskammer-Regionalstelle Deutschlandsberg und Baubezirksleitung Südweststeiermark mit markanten Zielen.

DEUTSCHLANDSBERG. Eine entsprechende Infrastruktur ist die Grundlage für die Wirtschaft, um gut arbeiten zu können.
Aus diesem Grund findet in regelmäßigen Abständen ein entsprechender Erfahrungsaustausch zwischen Vertretern der WKO Regionalstelle Deutschlandsberg und dem Leiter der Baubezirksleitung Südweststeiermark, Dipl. Ing. Wolfgang Fehleisen, statt.
Im Rahmen des unlängst stattgefundenen Treffens bedankte Regionalstellenobmann KommR. Manfred Kainz sehr herzlich für die konstruktive Zusammenarbeit, da damit auch schwierige Infrastruktur-Projekte für die Unternehmen mit möglichst wenigen Behinderungen umgesetzt werden können.

Dipl. Ing. Wolfgang Fehleisen konnte berichten, dass im Jahr 2016 in den Bezirken Deutschlandsberg und Leibnitz 350.000 m², das sind 50 km Straße oder 10 % der Gesamtstraßenfläche generalsaniert wurden. Hervorzuheben ist dabei die Sanierung eines weiteren wesentlichen Bereiches der B 76 mit der Gamsbachbrücke im Bereich von Frauental sowie weitere Straßenkilometer im Bereich der Landesstraßen.
Für 2017 ist eine weitere Sanierung der B 76 im Bereich der Wildbach-Brücke in Frauental
(nahe Unimarkt) und eine Entschärfung der Verkehrsverbindung B 76 im Bereich der Kreisverkehre in Lannach, die immer mehr zum Nadelöhr werden, vorgesehen.
Weitere Sanierungsvorhaben sind in den Bereichen Hebalm-Kloster, der L 648 (Schwanberg bis St. Peter i.S) sowie der B 74 (Sanierung der Brücke in Graschach) vorgesehen.

Mikro-ÖV im Ausbau
In den Bezirken Deutschlandsberg und Leibnitz ist auch ein Projekt zur Grundversorgung mit Öffentlichen Verkehrsmitteln, dem sogenannten Mikro-ÖV, geplant.
Damit soll ein verbesserter Zugang zu lokalen und regionalen Infrastruktur- und Versorgungseinrichtungen geschaffen werden.
Dieses Projekt macht allerdings nur dann wirklich Sinn, wenn sich möglichst alle Gemeinden im Bezirk daran beteiligen, damit nicht Inseln entstehen, die nicht miteinander kommunizieren.

Sowohl Obmann Manfred Kainz als auch Wolfgang Fehleisen waren sich einig darüber, dass in der Region Deutschlandsberg sämtliche Infrastrukturvorhaben und –projekte in bester Zusammenarbeit zwischen Bezirkshauptmannschaft, Gemeinden, Wirtschaftskammer und Baubezirksleitung Südweststeiermark abgewickelt werden können.
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