14.06.2017, 10:31 Uhr

1. ÖGB Regionalfrauenkonferenz der „Region Südweststeiermark“

Das neu gewählte Präsidium des ÖGB-Regionalfrauenvorstandes mit der Vorsitzenden Anita Ledinski, sowie ihren Stellvertreterinnen Helga Dengg, Sigrid Riegler, Karin Samitz und Sabine Germuth und Ehrengästen (Foto: ÖGB Regionalsekretariat Dlbg Wechtitsch)
Am 30. Mai fand die 1.ÖGB-Regionalfrauenkonferenz der „Region Südwest-steiermark“ statt.
Dazu konnte die ÖGB-Regionalfrauenvorsitzende Anita Ledinski die zahlreich erschienenen Delegierten, sowie zahlreiche Ehrengäste wie u.a. AK-Außenstellenleiter von Leibnitz Manfred Schwindsackl, die AK-Außenstellenleiterin von Deutschlandsberg Renate Wilhelm, die beiden ÖGB-Regionalsekretäre der neuen Region Südweststeiermark, Ewald Großschedl und Krainer Günther und ganz besonders, die Gastrednerin zum Thema „Zukunft der Arbeitswelt“, die FSG-Landesfrauenvorsitzende, Elisabeth Aufreiter.

Digitalisierung als Herausforderung

Die FSG-Landesfrauenvorsitzende berichtete, dass die fortschreitende Digitalisierung und Automatisierung in der Industrie, Gewerbe oder im Dienstleistungssektor Chancen aber auch Risiken für die ArbeitnehmerInnen berge. Viele Arbeitsplätze gehen verloren, neue werden geschaffen. Es sei wichtig diese Herausforderungen rechtzeitig in Angriff zu nehmen, damit wir diese Entwicklung auch aktiv mitgestalten können. Die Arbeit der ÖGB-Frauen in den Regionen ist sehr wichtig, aber in vielen Bereichen gibt es noch viel zu tun. Auch die Forderung nach € 1.700,-- Mindestlohn Brutto bei Vollzeitbeschäftigung gehöre massiv vorangetrieben, dadurch würden auch Teilzeitbeschäftigte profitieren, denn steigende Mindestlöhne bedeuten auch steigende Stundenlöhne, sowie später höhere Pensionen und sie schützen vor Armut und steigern die Kaufkraft.

Umfassender Tätigkeitsbericht

Bei der Präsentation des Tätigkeitsberichtes der letzten Funktionsperiode verwies die ÖGB-Regionalfrauenvorsitzende Anita Ledinski auf die regelmäßig abgehaltenen Sitzungen und auf die zahlreichen Verteilaktionen und Infostände im Bezirk Deutschlandsberg u.a. zu folgenden Themen: Internationaler Frauentag, Equal-Pay-Day, Aktion „Lohnsteuer runter“ usw. Unter dem Titel „Identität schaffen“, präsentierten sich die ÖGB-Frauen der Öffentlichkeit und stellten ihren selbst kreierten „ÖGB-Frauenfolder“ im Rathauspark Deutschlandsberg vor. Da die ständige Weiterbildung der BetriebsrätInnen für ihre Arbeit im Betrieb unerlässlich ist, fanden jährlich Klausurtagungen zu ausgewählten arbeits- und sozialrechtlichen Themen, sowie auch im Bereich der Persönlichkeitsbildung, statt.
Durch den Erlös von € 600,-- aus den freiwilligen Spenden mehrerer Benefizaktionen konnten auch zwei hilfsbedürftige Familien aus dem Bezirk unterstützt werden.

Wahl des Präsidiums

Anschließend erfolgte die Wahl des Präsidiums des ÖGB Regionalfrauenvorstandes Südweststeiermark für die Funktionsperiode 2017 bis 2022, wobei der eingebrachte Wahlvorschlag mit überwältigender Mehrheit angenommen wurde.
Als ÖGB-Regionalfrauenvorsitzende wurde Anita Ledinski (Younion), sowie als ihre Stellvertreterinnen Helga Dengg (GPA-djp), Sigrid Riegler (GPA-djp), Karin Samitz (GPA-djp) und Sabine Germuth (PRO-Ge) gewählt.

Anita Ledinski dankte als neu gewählte ÖGB-Regionalfrauenvorsitzende allen Anwesenden für das entgegengebrachte Vertrauen. Sie freut sich sehr auf die Zusammenarbeit mit den neuen Funktionärinnen des ÖGB-Regionalfrauen-vorstandes und bat im Interesse der ArbeitnehmerInnen, diese Funktion ernst zu nehmen und lud zur aktiven Mitarbeit ein. Regionale Gewerkschaftsarbeit bedeutet für sie, dass die einzelnen Funktionärinnen eine Bereitschaft zeigen über den fachgewerkschaftlichen und fraktionellen Rahmen hinaus zusammenzuarbeiten um eine bestmögliche Vertretung der ArbeitnehmerInnen zu erreichen. Sie dankte auch den beiden Regionalsekretären für die gute Zusammenarbeit und die Möglichkeit einmal jährlich Klausurtagungen für die BetriebsrätInnen durchzuführen.
Ihr abschließender Dank gebührte der Organisationsassistentin des ÖGB RS Deutschlandsberg Heide Wechtitsch für die perfekte Organisation dieser Konferenz und für die stets harmonische und ausgezeichnete Zusammenarbeit.

Text: Josef Strohmeier
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