22.06.2017, 11:28 Uhr

1400 Unterschriften für die Bürgerinitiative

Franz Zirngast (Arbeitskreis zum Schutz der Koralpe), Andreas Mathauer (Sprecher der Bürgerinitiative "Nein zum Industriepark Koralm"), Walter Hingel (Arbeitskreis...) und Heinz Pansi (Bürgerinitiative) vor dem Amt der Steiermärkischen Landesregierung, Abteilung 13. (Foto: KK)

Nicht weniger als 1400 Unterstützungserklärungen sind für die Bürgerinitiative "Nein zum Industriepark Koralm" bei der Steiermärkischen Landesregierung eingegangen.

Der Sprecher der Bürgerinitiative "Nein zum Industriepark Koralm" Andreas Mathauer konnte über 1400 Unterstützungserklärungen im Amt der Steiermärkischen Landesregierung Abteilung 13 übergeben. Damit hat die Bürgerinitiative die notwendige Anzahl von 200 Unterstützungserklärungen deutlich überschritten und somit Parteistellung im UVP-Verfahren zum geplanten Pumpspeicherkraftwerk erlangt.

Mit den Unterstützungserklärungen wurden auch die Einwendungen der Bürgerinitiative gegen das Projekt beim Amt der Steiermärkischen Landesregierung eingebracht.

Ein deutliches Zeichen

Die große Anzahl an Unterstützungserklärungen sind ein deutliches Zeichen, dass sich sehr viele Menschen der Region große Sorgen um die Koralm und das geplante, österreichweit größte Pumpspeicherkraftwerk seiner Art machen.
Innerhalb von nur zwei Wochen haben nur durch persönlichen Einsatz 1435 Menschen die Unterstützungserklärung unterschrieben.

Somit kann die Bürgerinitiative auch Akteneinsicht nehmen. "Unser Ziel ist eine umfassende und gut aufbereitete Information der Bürgerinnen und Bürger. Sie müssen wissen, was ein Pumpspeicherkraftwerk ist und was dieser Einfgriff für die Umwelt bedeutet", so Mathauer, der dieses von den Betreibern Alfred Liechtenstein und Peter Masser geplante Pumpspeicherkraftwerk als Stromhandelsmaschine bezeichnet. In diesem Sinne plant die Bürgerinitiative in nächster Zeit in den betroffenen Gemeinden Informationsveranstaltungen.
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