20.10.2014, 19:28 Uhr

Der rote Würfel zeigt eine Sechs!

Die Spitzenkandidaten aller Ortsteile gehen hoch motiviert und mit viel Optimismus in die (Wahl-)Zukunft.
Deutschlandsberg: Laßnitzhaus |

Offener SPÖ-Stadtparteitag mit Weichenstellung für die Zukunft

Ein volles Haus und "a wahnsinnig gute Stimmung" kennzeichneten den öffentlichen Stadtparteitag der SPÖ Deutschlandsberg. Das Motto „Zukunft gemeinsam gestalten“ passte zur Veranstaltung und charakterisierte den Startelan, mit dem Spitzenkandidat Bürgermeister Mag. Ing. Josef Wallner und sein motiviertes Team in die Gemeinderatswahl 2015 gehen. Erfreulich: Der Frauenanteil beträgt 45 Prozent!


(jf). Die Gemeinderatswahl findet zwar erst im März nächsten Jahres statt, im Laßnitzhaus Deutschlandsberg schritt man aber schon am Samstag, dem 18. Oktober 2014, zu den Urnen. Mit einem klaren Votum von 99 Prozent für Bürgermeister Josef Wallner, der als Spitzenkandidat die SPÖ Deutschlandsberg in die GR-Wahl 2015 führt!
Smalltalk im Foyer, gut gelaunte Menschen, freundliche Gesten, echte Volksmusik von der Familienmusik Strunz – die Vorzeichen für den SPÖ-Parteitag standen gut. Dann der Einstieg mit Impressionen von der Infrastruktur im Stadtzentrum und den Schätzen der Umlandgemeinden. Unter den Gästen weilten auch Klubobmann LAbg. Walter Kröpfl, Landesgeschäftsführer LAbg. Max Lercher, Altbürgermeister Ing. Hubert Zingler und Ehrenobmann Karl Stiegler.
Der Gemeinderat der neuen Stadt Deutschlandsberg wird sich aus 31 Mandataren zusammensetzen. Mit der Kandidatenliste setzte die SPÖ ein Signal in Richtung Jugend: Unter den 60 Personen sind auch sieben junge Menschen zu finden. „Die Liste wurde auf sachlicher Ebene und auf Augenhöhe mit allen Ortsteilen erstellt“, betont SPÖ-Stadtparteiobmann und Vizebürgermeister Anton Fabian. Kompetenz und Bekanntheit der Personen fanden bei der Nominierung besondere Berücksichtigung. 29 Kandidaten kommen aus den neuen Ortsteilen.
Die Spitzenkandidaten aufgeteilt nach Ortsteilen: Bürgermeister Peter Senekowitsch und Barbara Spiz (Bad Gams), Bürgermeister Mag. Josef Wallner und Vizebürgermeister Anton Fabion, Dr. Josef Faulend-Klauser, Barbara Kleindienst (Deutschlandsberg), Christoph Koch (Kloster), Mag. Patrizia Pobernel (Osterwitz und Freiland), Johann Lenz (Trahütten)

Die Wohlfühlstadt im Grünen wächst...

„Mein großes Anliegen ist es, dass wir mit den Bürgerinnen und Bürgern aus allen sechs Ortsteilen Bad Gams Deutschlandsberg, Freiland, Kloster, Osterwitz und Trahütten gemeinsam eine starke und zukunftsträchtige neue Stadt formen“, bekräftigt Bürgermeister Josef Wallner. Um nahe bei den Menschen zu sein und Zukunftsstrategien zu entwickeln, geht die SPÖ den Weg der Beteiligung. Dazu wurde in den letzten Wochen mit professioneller Unterstützung eine Umfrage durchgeführt. Insgesamt wurden in den sechs Gemeinden 4681 Fragebögen versendet, 812 davon wurden retourniert. Damit nahmen 17,35 Prozent aller Haushalte von der Möglichkeit, ihre Meinung, Wünsche und Erwartungen zu artikulieren, Gebrauch. Spannung war demnach angesagt, als sich der rote Würfel öffnete und die Ergebnisse der Bürgerbefragung von Bezirksgeschäftsführer Gerhard Schreiner präsentiert und kommentiert wurden.
Basierend darauf, sollen nachstehende Projekte vorrangig in Angriff genommen werden: Tourismuskonzept für alle Gemeinden, Straßenbezeichnungen in Bad Gams, Hauptplatz Deutschlandsberg, Citybus von den Berggemeinden ins Gemeindezentrum, Sportkonzept, Jugendinitiativen.
Die Lebensqualität in der Region beurteilten übrigens 36 Prozent mit Sehr gut und 48 Prozent mit Gut. Die Beantwortung der Frage, auf welche Bereiche bei der Umsetzung gemeindepolitischer Maßnahmen in den nächsten Jahren besonderes Augenmerk gelegt werden soll, ergab folgende Reihung: 1. Straßenbau und Sanierung von Gemeindestraßen (59 Prozent), 2. Schulen, Kindergärten, Kinderbetreuungseinrichtungen (54 Prozent), 3. kommunale Dienstleistungen, Müll- und Abwasserentsorgung, Trinkwasserversorgung (46 Prozent), 4. Gesundheit und Sport (42 Prozent). Bei Jugendprojekten werden Nachttaxi, Jugendzentrum und Jugend-Card als wichtige Maßnahmen bewertet.

Fairnessabkommen

„Sachpolitik, wertschätzender Umgang mit der Bevölkerung aber auch den Mitbewerbern, Verlässlichkeit, Gleichheit für alle Ortsteile, Gerechtigkeit und Solidarität sind für mich die Basis einer erfolgreichen Politik für die Zukunft“, hält Anton Fabian fest, der mit den Spitzenkandidaten aller Parteien das Gespräch suchen und ein Fairnessabkommen anbieten will.

Fotos: Josef Fürbass
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