30.09.2014, 22:57 Uhr

Die ÖVP Eibiswald hat einen Spitzenkandidaten

Großer Auftritt im Grenzlandsaal: Diese 25 Kandidaten vertreten die ÖVP bei der Wahl um das Bürgermeisteramt in der Großgemeinde Eibiswald 2015. (Foto: Alois Rumpf)

Die Katze ist aus dem Sack: Andreas Kremser, Bürgermeister der Gemeinde Aibl, wird für die ÖVP als Spitzenkandidat für das Bürgermeisteramt der künftigen Marktgemeinde Eibiswald ins Rennen gehen.

"Die Wähler haben gezeigt, dass sie über den Tellerrand schauen können", so die einleitenden Worte von Bgm. Andreas Kremser bei der Impulsrede als Spitzenkandidat für die ÖVP Eibiswald bei der Präsentation der Kandidaten im gut gefüllten Grenzlandsaal.
Am vergangenen Sonntag ist ja die bis dato einzige Vorwahl einer Partei im Bezirk Deutschlandsberg in Bezug auf die bevorstehende Gemeindefusion über die Bühne gegangen.


"Zufriedenstellende" Wahlbeteiligung

Von rund 5.800 Wahlberechtigten in den Gemeinden Aibl, Eibiswald, Großradl, Pitschgau, St. Oswald ob Eibiswald und Soboth haben 1224 von ihrem Stimmrecht Gebrauch gemacht.

"Es ist mir ein Anliegen aus der Bevölkerung bestätigt zu werden", freut sich Kremser über das eindeutige Ergebnis in allen sechs Kommunen und ergänzt: "Es freut mich ganz besonders, dass es die kleinen Berggemeinden aus eigener Kraft in das Team geschafft haben."

Dabei hat man am Tag nach der Vorwahl für die Teams der sechs Gemeinden die Reihung geringfügig so gestaltet, dass auch Pitschgau vertreten ist (dort war eine eher geringe Wahlbeteiligung) und auch je eine Frau mit in zwei der Teams dabei ist.

"Es ist wichtig, dass Frauen an der Gestaltung der Zukunft aktiv teilhaben, schade nur, dass Frauen anscheinend oft keine Frauen wählen", bedauert Margret Pusnik, die zum Teil gemeinsam mit Johannes Eisner den Abend moderiert hat.

"Das Rad mit den sechs gleich langen Speichen ist das Symbol der Fortbewegung in der Großgemeinde", so Johannes Eisner in der Begrüßungsrede und ergänzt: "Wer sich nicht verändert, wird verändert".


So soll sich Eibiswald gestalten

Bei einer kurzen Vorschau erklärte Andreas Kremser Folgendes für den Start als Großgemeinde Eibiswald: Mit 6.700 Einwohnern wird die fusionierte Marktgemeinde Eibiswald die drittgrößte Gemeinde im Bezirk Deutschlandsberg sein. "Diese Größe müssen wir auch auf Landesebene ausspielen", so Kremser.
Statt der bisher 78 Gemeinderäte werden in Zukunft 25 Gemeinderatmitglieder gezählt werden, davon fünf Sitze im künftigen Gemeindevorstand.

In der ersten Phase werden die sechs Gemeindeämter erhalten bleiben. Bürgerservicestellen werden in den Bergregionen eingerichtet. In den anderen Gemeindeämtern, außer in Eibiswald als Verwaltungszentrum, sollen Fachreferate installiert werden.

So es Ortsverwaltungsbereiche gibt wird es auch Ortsteilbürgermeister geben.

Eine große Herausforderung wird es sein, die unterschiedlichen Strukturen auf einen Nenner zu bringen. In einer Übergangsfrist von maximal sieben Jahren sollen die Gemeindeabgaben vereinheitlicht werden, wobei z. B. beim Müll das Bringsystem in den Berggemeinden erhalten bleiben soll. Auch in den anderen Gemeinden sei in dieser Sache keine Teuerung zu erwarten.

Die Bauhöfe bleiben bestehen.


Die Kandidaten pro Ortsteil

Aus den ursprünglich 50 Kandidaten sind nun 25 im ÖVP-Kandidaten-Team, mit einem jeweiligen Spitzenkandidaten pro Ortsteil, sodass alle sechs Gemeinden vertreten sind:

Team Aibl:
Bgm. Andreas Kremser
Erich Heußerer
Erwin Fötsch
Vize-Bgm. Johann Heußerer
Helmut Stanek
Philipp Brauchart
Johann Jauk
Gerald Roßmann

Team Großradl:

Bgm. Alfred Rauch
Erich Wechtitsch
Georg Auckenthaler
Erich Kuplen
Gerhard Silly
Katharina Bernhart
Franz Kröll
Sebastian Damm

Team Eibiswald:
Bgm. Florian Arnfelser
Gregor Moser
Lieselotte Posch

Team Pitschgau:
Erwin Gaich

Team St. Oswald ob Eibiswald:

Johannes Eisner
Peter Mauthner
Florian Roßmann

Team Soboth:

Heribert Weinberger
Franz Temmel
2
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22.651
Gerhard Woger aus Deutschlandsberg | 02.10.2014 | 10:13   Melden
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