25.09.2014, 15:07 Uhr

Gemeindeverschmelzung im Fokus der Stainzer Herbstgespräche

Bevölkerungswachstum und Arbeitsplätze als dringlichste Aufgaben

Reges Bürgerinteresse für Ortschef Walter Eichmann bei seinen drei Info-Stationen.

„Bei Fragen melden Sie sich bitte sofort“, gab Walter Eichmann zunächst einen Überblick über die Aktivitäten im vergangenen und laufenden Jahr. Herausragend der Neubau des Sportplatzes mit Kosten von rund 1,8 Millionen Euro.
Zur mit Spannung erwarteten Gemeindefusion führte Eichmann mit dem vom Land Steiermark 2007/08 initiierten Modell Kleinregionen hin. Allerdings: Bei zukunftsweisenden Themen war eine Kooperation der Gemeinden pures Wunschdenken. Das Land reagierte auf diese Erkenntnis mit der Ausarbeitung der Fusionslösung. Nach Beschluss der Landesregierung kehrte in der Region so etwas wie Normalität ein. Als erste Vorarbeit wurde eine einheitliche EDV-Lösung geschafft, als zusätzliches Gemeindeamt das Lokal Casa rossa angemietet.
Wo sah Bürgermeister Eichmann keine Änderungen auf die Bewohner zukommen? In den Bereichen Außendienstaufgaben (zB Schneeräumung) der Gemeinde, Kindergärten, Feuerwehren, Vereine und Schulen. Wo sehr wohl? In den Ebenen Tarife/Gebühren hinsichtlich Modus, Höhe und Vorschreibungsrhythmus und Raumordnung zu den Gebieten Flächenwidmungen und Entwicklungskonzept.
Zwei „Baustellen“ – wie er es bezeichnete – behielt sich der Ortschef bis zum Schluss auf: die Gestaltung des Hauptplatzes und die Erneuerung des Freibades. „Ein weiteres Gespräch mit den Beteiligten ist noch für heuer geplant“, gab er seiner Hoffnung Ausdruck, dass die Gestaltung des Zentrumsbereichs bis 2016 umsetzungsfähig sein wird.
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