05.07.2017, 16:19 Uhr

Terminmarathon mit Zukunft

Stellen den Masterplan vor: Regionalgeschäftsführer Lasse Kraack, LAbg. Helga Kügerl, LH-Stv. Michael Schickhofer und LAbg. Peter Tschernko.

Spatenstiche in Preding und Hengsberg sowie die Vorstellung des Masterplanes mit LH-Stv. Michael Schickhofer hielten die WOCHE Redakteure auf Trab.

PREDING/HENGSBERG/WETTMANNSTÄTTEN. Ein wahrer Termin-Marathon hielt heute nicht nur die Politiker sondern auch uns Redakteure in Atem. Doch diese Bauvorhaben sind beladen mit zukunftsweisenden Ressourcen - das Schwitzen hat sich also ausgezahlt.

Autobahnauffahrt in Hengsberg

Da war der Spatenstich zum Bau der neuen Auf- und Abfahrt in Hengsberg zur A 9 Pyhrn Autobahn. "Auch wenn man uns wegen der L601 schon im Kreis geschickt hat - jetzt wird diese Autobahnauffahrt gebaut", verweist NAbg. Beppo Muchitsch auf die Entlastung der Anrainer entlang der Zufahrt zur Autobahnanbindung in Wildon und auf die Erleichterung für die Pendler aus dem Bezirk Deutschlandsberg, die von der näher rückenden Auffahrt profitieren werden. "Für die Deutschlandsberger zählt schließlich jeder Kilometer", so Muchitsch.

Neue Volksschule für Preding

Schon am 11 Uhr hat LH-Stv. Michael Schickhofer gemeinsam mit Bgm. Adolf Meixner in Preding den Spaten für den Neubau der Volksschule Preding mit musikalischen Unterrichtsräumen geschwungen.
Gleich im Anschluss ging es für Schickhofer weiter nach Wettmannstätten. Nicht ohne Symbolkraft ist die Wahl des Reisebüros Gegg mit Aussicht auf den Bahnhof in Wettmannstätten für die Vorstellung des Masterplanes unter dem Motto "Turbo für die steirischen Regionen - Ausblick auf das neue Regional- und Landesentwicklungsgesetz". Die Regionalvorsitzende Helga Kügerl konnte dazu auch LAbg. Peter Tschernko sowie Regionalgeschäftsführer Lasse Kraack vom EU-Regionalmanagement begrüßen.

Jahrhundertchance Koralmbahn

"Wir müssen das Bewusstsein stärken, dass die Koralmbahn als Süd-Achse eine Jahrhundertchance für die ganze Region ist", betonte Schickhofer. Dazu sollen einerseits die Zentralräume mit einer entsprechenden Raumplanung gefördert werden, sowie eine breitflächige Vernetzung mit Breitband-Internet und Galsfaserverkabelung ein unbedingtes Muss sein soll, um auch in der Peripherie zeitgemäße Arbeitsbedingungen zu schaffen - und das nicht nur für die "Großen" sondern auch für Einzel- und Mittelbetriebe. "Dazu zählt unbedingt eine umfassende Anbindung an den öffentlichen Verkehr, wozu der Ausbau des Mikro-ÖV ein wichtiges Bindeglied darstellt", betont Tschernko zur Nahverkehrsregelung auch für eher entlegene Ortschaften.

"Damit außerdem die jungen Leute mehr Perspektiven zum Verbleib in der Region sehen, ist eine umfassende Berufsorientierung anzustreben, sodass nicht am Bedarf der Betriebe vorbei ausgebildet wird. Das Spektrum auch an technischen Berufsbildern ist ein sehr breites, das aber mehr ins Bewusstsein gerückt werden sollte", blickt Kügerl auf die Berufsbildungsmessen, bei denen sich regionale Schulen und Firmen mit ihrem Angebot vorstellen.

12,5 Mio Euro macht das Land Steiermark für die Jahre 2018/19/20 im Rahmen dieses Masterplanes für die Regionen locker, die effizient genutzt werden sollen.


Der Marathon geht heute weiter

Weiter geht es in einer Stunde mit der Vollversamlung des Gemeindebundes in der Bezirkshauptmannschaft. AMS Deutschlandsberg-Leiterin Michaela Sahin wird dabei nicht nur das am 1. Juli in der Pilotregion Deutschlandsberg angelaufene Beschäftigungsprojekt 20.000 für Arbeitssuchende über 50 Jahre vorstellen, die Landjugend wird auch auf gemeinnützige Projekte im Ort verweisen. BH Helmut Theobald Müller berichtet über aktuelle Vorgange aus der Bezirksverwaltung und zum Abschluss kommt Lasse Kraack heute nochmals zu Wort: Er wird in diesem Rahmen eben den Breitband-Masterplan für die Südweststeiermark unter die Leute bringen und das angesprochene Projekt Mikro-ÖV vorstellen.

Mehr dazu in den einzelnen Berichten der kommenden Ausgabe der WOCHE Deutschlandsberg sowie auf unserem Online-Portal.
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