01.09.2014, 16:08 Uhr

DSC setzt ein Zeichen sozialer Kompetenz

(Foto: Franz Krainer)
Franz Krainer

Der sportliche Höhenflug der Deutschlandsberger Fußballer ist ungebrochen: in der letzten Runde musste Fürstenfeld mit einer 5:2-Packung die Heimreise antreten. Nach dem Spiel beteiligte sich die gesamte Mannschaft an der sogenannten „Ice Bucket Challenge“ .

Fan nominierte ganzes Team

Vom glühenden DSC-Fan Mark Luttenberger nominiert, übergoss sich das DSC-Team mit Eiswasser und setzte damit ein Zeichen für Forschung und Wissenschaft. Der weltweite Hype dieser Aktion ist ungebrochen, Spenden werden für Forschung zur Heilung von ALS (Amyotrophe Lateralsklerose) gesammelt. Die unheilbare degenerative Nervenkrankheit führt zum Absterben von Nervenzellen und damit zu extremem Muskelschwund.

Spende an Kinderkrebshilfe

An ALS erkrankte Patienten werden in der Regel bereits nach relativ kurzer Zeit zum Pflegefall und überleben nur wenige Jahre. Über soziale Netzwerke wird Geld gesammelt, die Betreiber dieser „Ice Bucket Challenge“ stehen wegen Unklarheiten zur Verwendung der Spendengelder inzwischen aber auch in der Kritik. Für den DSC Grund genug, den Spendenbetrag nicht nach Washington zu überweisen, sondern 1500 Euro für die Kinderkrebshilfe in Graz zu spenden.

"Demütig sein"

DSC-Kapitän Philipp Leitinger: „Als Sportler sollten wir immer auch ein wenig demütig sein und nicht vergessen, dass viele Menschen auf Grund von Erkrankungen nicht das Glück haben, Leistungssport betreiben zu können. Mit dieser Aktion wollen wir ein wenig auf diese Situation hinweisen und helfen!“ Auch Obmann Klaus Suppan rechtfertigt die Spende an die Kinderkrebshilfe: "Die Ice Bucket Aktion ist nicht unumstritten, deshalb soll das Geld in der Steiermark bleiben, wo wir sicher sind, dass es hundertprozentig dem Zweck entsprechend verwendet wird.“
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