30.08.2014, 16:42 Uhr

Erster Auslandserfolg von Claudia Müller

Stolz auf die Finisher-Medaille (Foto: Günther Müller)

Beim Halbironman in Budapest fixierte die Stallhoferin mit 5,41.22 Stunden ihr bislang bestes Ergebnis.

Das Schwimmen, die Lieblingsdisziplin der 44-Jährigen, brachte die erhoffte Motivation für den weiteren Verlauf. „Es ging einen Nebenarm der Donau entlang“, fand die ehrgeizige Sportlerin sofort ihren Rhythmus. Gleich nach den Profis gestartet, gelang ihr auf den 1,9 Kilometern mit 31.27 Minuten eine tolle Zeit, die unter den 300 gestarteten Frauen den respektablen 3. Platz in der Klasse W40 bedeutete. So lieb Claudia Müller das Wasser beim Schwimmen empfand, so hinderlich war der leichte Regen auf der 90-km-Radstrecke durch die Innenstadt. „Da war große Vorsicht geboten“, war es ihr nicht gegönnt, allzu sehr auf die entlang der Strecke auftauchenden Sehenswürdigkeiten zu schauen. Ein weiteres Hindernis: die zwischenzeitigen Pflastersteine, die ein exaktes Fahren erforderten. Dennoch: Die zwei Runden in einer Zeit von 2,51.02 Stunden ergaben einen Durchschnitt von respektablen 32 km/h. In gleich vier Runden war der Halbmarathon rund um das Ironman-Areal unterteilt. Das Zeichen für jede absolvierte Runde? Ein Farbband auf dem Oberarm. Nach dem vierten Band war Schluss, die Zeit von 2,13.02 Stunden konnte sich – obwohl die ehrgeizige Athletin noch tiefer kommen wollte – sehen lassen.
Auch mit dem Gesamtergebnis von 5,41.22 Stunden darf sie zufrieden sein. „Es ist mein bisher bestes Ergebnis“, platzierte sie sich auf Rang 13 in der Klasse W40. Es wäre nicht Claudia Müller, würde sie daraus nicht ein nächstes Ziel ableiten: einen Top 10-Platz im Jahr 2015.
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