06.11.2017, 11:25 Uhr

Gebietsliga West: Preding bleibt ungeschlagen

Wettmannstättens Topscorer Luka Robnik (sechs Tore) traf auch in Pitschgau. (Foto: Franz Krainer)

DSC II und Preding teilen sich wie auch Pitschgau und Wettmannstätten die Punkte. In Eibiswald denkt man schon ans Frühjahr.

Es hat für die Winterkrone nicht ganz gereicht, doch ungeschlagen durch die Herbstsaison zu kommen ist eine reife Leistung der Predinger. Beim DSC II kam man über ein torloses Unentschieden nicht hinaus, geholfen hätte auch ein Sieg nicht: St. Veit siegte auch bei Flavia Solva mit 4:2, ist ungeschlagen Winterkönig in der Gebietsliga West. Mit vier Punkten Rückstand können die Predinger im Frühjahr aber noch angreifen. Der Rest der Liga ist ohnehin schon weiter weg. Wettmannstätten spielte sich noch auf Platz fünf vor, musste sich in Pitschgau aber gehörig anstrengen: Die Krottmaier-Truppe verhaute schon in der ersten Viertelstunde vier Hundertprozentige, kam durch einen Freistoß von Dejan Besic (30.) und einem Kopftor von Christian Krottmaier (38.) trotzdem zur verdienten 2:0-Pausenführung. In einer sehr schwachen zweiten Halbzeit gaben die Pitschgauer allerdings noch zwei Punkte her, weil Wettmannstättens Torjäger Luka Robnik (51.) und Stefan Pracher (58.) die Unzulänglichkeiten der Pitschgauer Abwehr eiskalt nutzten. Am Ende mussten die Pitschgauer noch gehörig zittern, Wettmannstätten war klar am Drücker. Pitschgau liegt fast gleichauf mit DSC II auf Platz elf. Die inkonstanten St. Stefaner ließen in Heiligenkreuz wieder Punkte liegen (Patrick Schroll 40., Lukas Überbacher 45., Alexander Kager 66. bzw. Thomas Strudl 16., Paul Hendler 53.) und überwintern auf Platz sieben.

Eibiswald plant für die Zukunft

Eibiswald unterlag zuhause Dobl mit 1:3 (Moritz Langmann 6., Mladen Hasija 26./Elfm., Rudolf Sandriesser 75. bzw. Ales Garmut 83.) und bleibt mit sieben Punkten Rückstand klar Letzter. Präsident Hannes Fuchshofer hat die Hoffnung auf den Klassenerhalt aber noch nicht aufgegeben. Den Großteil seiner Legionäre hat der Verein bereits nach Hause geschickt, in den nächsten Wochen will man ein Konzept für die sportliche Zukunft präsentieren. Im Vordergrund soll die Kaderplanung mit möglichst vielen jungen einheimischen Spielern stehen, die für die Zukunft aufgebaut werden sollen. Außerdem ist die Situation mit drei Vereinen in der Gemeinde Eibiswald ein Thema. Wer weiß, ob nicht ein neuer Vorstand eine Lösung mit Pitschgau zusammenbringt.

von Franz Krainer
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