23.07.2017, 15:32 Uhr

Kein aufregender Saisonstart für den DSC und seinen Kunstrasen

Da war's passiert: Mario Petter erzielt das entscheidende Tor für Stadl-Paura, der DSC kam nicht mehr zurück. (Foto: Rudolf Knoll)

Am neuen Kunstrasen startete der DSC in seine dritte Regionalligasaison. Gegen Stadl-Paura war auf beiden Seiten nicht viel drinnen.

So aufregend der Fußball oft sein kann, es gibt immer wieder Spiele, in denen einfach nicht viele Tore fallen. Genau so eines war der Saisonstart des DSC in der Regionalliga Mitte. Zu Gast am neuen Kunstrasen war der ATSV Stadl-Paura. Auch wenn die Sommerpause mit sechs Wochen äußerst kurz war, merkte man beiden Teams einen gewissen Rost an, der sich seit Juni angesetzt zu haben schien. Das Werkl lief in Deutschlandsberg noch nicht so richtig. Natürlich gibt es auch Spiele ohne viele Tore, die aufregend sein können, dieses war es aber kaum.

Fink hatte Ausgleich am Fuß

Es dauerte nämlich lange, bis der DSC gefährlich wurde. Nach zwei Aufsitzern auf Seiten der Oberösterreichern kamen die Gastgeber erst gegen Ende der ersten Hälfte zu ihren Möglichkeiten, einmal musste sogar ein Verteidiger gegen Neuzugang Josip Pajvot (37.) auf der Linie retten. Nach Wiederanpfiff hatte Gregor Grubisic (49.) die Riesenchance, vergab aber leichtfertig gegen Ex-Bundesligagoalie Andreas Michl. Torlos blieb die Partie zwar nicht, aber es brauchte wohl einen Fehler, um einen Treffer herbeizuführen. Dieser unterlief ausgerechnet Deutschlandsbergs Erich Baumann mit einem Ballverlust im Mittelfeld. Stadl-Paura konterte blitzschnell und der Schützenkönig der vergangenen Regionalligasaison, Mario Petter, erzielte den entscheidenden Treffer (62.). Der DSC kam durch Kluge, Dengg und Grubelnik noch zu Möglichkeiten, selbst Tormann Gregor Fink jubelte schon über den Ausgleich - sein Tor in der Nachspielzeit wurde aber wegen Abseits zurecht nicht anerkannt.

Auswärts statt Kunstrasen

Ein denkwürdiger Jubel blieb den DSC-Fans also verwehrt, dieses Tor hätte das Spiel im Nachhinein doch noch aufregend werden lassen. Vielleicht läuft's ohne den neuen Kunstrasen erst mal besser: Jetzt warten zwei Auswärtsmatches auf die Deutschlandsberger, erst gegen die Sturm Amateure (28.7., 19 Uhr) und dann in Lafnitz (5.8., 19 Uhr).
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