04.09.2016, 23:01 Uhr

Stainzer Schilcherlauf als heißer Event

Startnummernausgabe
Stainz: Hauptplatz |

Rund 1.800 Starter gingen in das Rennen, aus dem Robert Surum und Janet Kimugung aus Kenia als Halbmarathon-Sieger hervorgingen.

Der Auftakt am Freitag war eine Angelegenheit von Stainz in Motion. Ess’n, Trink’n, Sportl’n hatte Obmann Stefan Lemsitzer als „Auflauf“-Devise ausgegeben, die von den Mitgliedern mit Bravour umgesetzt wurde. Beim Funsport-Bewerb galt es für die antretenden Paare, den Parcours möglichst rasch zu absolvieren. Klingt einfach, stellt als Bierkistenklettern, Blind-Fischen auf Ansage des Partner, Bälle-Fangen mit der Butte am Rücken und Bierkrügel-Schieben eine absolute Herausforderung dar.
Vor dem Handtuchlauf in Rosa ergriffen die Protagonisten das Wort. „Es ist für jeden etwas zur Labung dabei“, bedankte sich Sauzipf-Obmann Johann Herunter bei den vielen Besuchern auf dem Hauptplatz. Organisator Werner Gaich ging auf die Streckenführung ein: „Die Baustellen an der Strecke sollten kein Problem darstellen.“ Für Stefan Lemsitzer von Stainz in Motion war es wichtig, sich bei seinem Team für das Engagement zu bedanken. Einen Auftritt (und eine Torte mit 27 Schweinchen) hatte Thomas Kügerl vom Silvesterlauf-Team: „Wir hoffen, viele von euch in St. Stefan zu sehen.“
Am Samstag war wirklich alles auf den Beinen, dem nach Laufen zumute war. Mit einer 1,1 Kilometer-Runde machten die Knirpse beim Ribes-Saft-Lauf den Anfang, bevor die Kinder beim Messner Würstel-Lauf 2,2 km zu absolvieren hatten. Für Erwachsene gab es Schilcher: in Form des Halben über 21,1 Kilometer, des Sturms über 15,75 km und des Spritzers mit einer Distanz von 5,25 Kilometern. Und das alles in der Einzel- und Staffelversion. Gestartet wurde heuer mit dem traditionellen Herunterzählen von zehn und einem zünftigen Böllerschuss.
„Der erste Läufer ist bereits beim Rathaus zu sehen“, hielt Moderator Wolfgang Gaich die Zuschauer rund um die Hauptplatzarena auf dem Laufenden. Er verhehlte nicht, dass das Laufen bei den hohen Temperaturen auch Überwindung abverlangte. Und er hielt nicht mit Lob zurück, wenn ein prominenter (etwa ein ehemaliger Landesbauamtsdirektor), ein auffälliger (etwa mit einem Kinderwagen an der Hand) oder ein gehandicapter (etwa Matthias vom Mosaik im Rollstuhl) Läufer durch das Ziel ging. Ganz besonders voll des Lobes war er natürlich bei der Siegerehrung, die der großen Läuferparty mit DJ „Schöckelrocker“ Franky voranging.
Hier die Sieger: Knirpse Nina Obermair (Stainz) Christoph Müller-Nudl (Leoben); Kinder Vivien Tröster (Weiz), Paul Logar (Gratkorn); Junker Silke-Elisabeth David (Großpetersdorf), Hannes Meißel (Irdning); W17 Katharina Urdl (Stainz), M17 David Affortunati (Köflach), W15 Elena Eibegger (Pirka), M15 Felix Geieregger (Köflach), W13 Elina Pehab (Irdning), M13 Lucas Affortunati (Köflach); Spritzer Bernadette Schuster (Linz), Michael Glössl (Köflach); Sturm Rosalinde Passegger (Maria Saal), René Masser (Deutschlandsberg); Halbe Janet Kimugung, Robert Surum (beide Graz); Staffel Diesel Sport (Graz); Walking 5,25 km Ingrid Wallner (Bad Gams), Peter Ostermann (Graz); 10,5 km Margret Grimm, Andreas Zach (beide Kirchbach).
Der Ausklang – bei nur wenigen Volksläufen im Programm zu finden – fand eine zweigeteilte Aufnahme: die Aktiveren schüttelten beim Regenerationslauf mit Markus Bauer und Robert Scheer ihre Beine aus, die Gemütlicheren suchten gleich direkt den Weg zum Frühstücksbüffet und der Schilcherland Jazzband im Kaufhaus Hubmann.
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