12.06.2014, 21:56 Uhr

Burg Deutschlandsberg im Zeichen neuer Technologien und Trends für die Zukunft

Im Mittelpunkt stand auf der Burg auch die E-Mobilität, von der sich auch LR Hans Seitinger am E-Flitzer persönlich überzeugen konnte
Deutschlandsberg: Burg Deutschlandsberg | Eine hochrangige Delegation und Gäste aus der Industrie und gewerblichen Wirtschaft waren der Einladung der beiden Vereine „Starkstrom“, als Initiative Energie der Zukunft und VFE, dem in Deutschlandsberg ansässigen Verein zur Förderung der Energieeffizienz am Montag, dem 2. Juni auf die Burg Deutschlandsberg gefolgt, um im Bewusstsein der großen Herausforderungen der innovativen Branchen Bau, Elektrotechnik und Infrastruktur den Blick in die Zukunft zu richten. Ebenso konnte man die technische Entwicklung der Elektromobilität mit Autos, aber auch kleine Flitzer, aus regionaler Erzeugung ausgiebig testen.
Themenschwerpunkte der aus allen Teilen Österreichs angereisten Referenten bildeten bei diesem Sommerevent Visionen der Elektrotechnik, the Innovation Showcase, sowie Klimawandel & Alternativen.
In seiner Begrüßung konnten Wolfgang Horn vom VFE und Gottfried Rotter seitens der Initiative Starkstrom auch LR Johann Seitinger, Bürgermeister Mag. Josef Wallner, sowie. Hans Kronberger willkommen heißen.
„Es ist schon was besonders, wenn es gelingt Projekte marktreif zu machen, erwähnte Landesrat Hans Seitinger der neben Demokratie, Versorgungssicherheit, Klimaschutz und die E-Mobilität in den Mittelpunkt stellte. Dabei gelte es Denkmuster wie etwa Smart City bzw. Smart Homes neu zu ordnen.
Häuser, die Energie liefern statt zu verbrauchen, dazu bedarf es intelligente Netze Speicherkapazitäten, aber auch Ausbau und intelligente Nutzung der Energie als Herausforderung der Zukunft. Seitens des Landes Steiermark sicherte LR Seitinger nach Maßgabe Unterstützung zu. Gottfried Rotter bezeichnete Strom als Energie der Zukunft, verwies aber darauf, dass pro Tag sehr viel Geld an Russland für Gas bezahlt werde, wir jedoch selbst über genügend Ressourcen verfügen.
Bundesinnungsmeister Stv. Gerald Prinz stellte die Digitalisierung und die Energieunabhängigkeit durch mittlerweile marktreife Stromsspeicher in den Mittelpunkt seiner Ausführungen.
Wo nehmen wir unsere Primärenergie her stellte Hans Kronberger als Präsident des Bundesverbandes Photovoltaik Austria als zentrale Frage, wobei die Energiewende eine neue Denkweise brauche. Er verwies darauf, dass Photovoltaikanlagen deutlich billiger geworden sind. Neben Strom und Speicherlösungen, E-Mobilität gehe es als größte Herausforderung auch um intelligente Wärmebereitstellung.
Univ.Prof. Karl Rose berichtete über den, von Menschenhand verursachten Klimawandel und Alternativen wie etwa den Ausstieg aus Kohle aber auch über Lösungsansätze und zeigte globale Perspektiven auf. Abschließend erläuterte Meterologe Andreas Jäger den Klimawandel aus Sicht des Wetter und Klimaexperten, bevor die Gäste sich von den regionalen Köstlichkeiten inkl. Weinverkostung im Burghotel persönlich überzeugen konnten.

Text und Foto(s): Josef Strohmeier
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