28.03.2017, 11:15 Uhr

„Concrete Tower" in Lannach

Die drei Studentinnen mit dem Siegerprojekt namens „Spielverderber“, gemeinsam mit den Jurymitgliedern und Professoren der TU Graz. (Foto: Fabian Reisenberger)

Der ehemalige Getreidespeicher der Lagerhausgenossenschaft soll zum Start-up-Center in der Marktgemeinde Lannach mutieren.

LANNACH. "Ihr braucht nicht selbst zu bauen – wir bauen für euch", diese Worte sind schon beim Neujahrsempfang von Bgm. Josef Niggas gefallen. Konkret meint der Ortschef damit den ehemaligen Siloturm beim ehemaligen Lagerhaus, der zu einem Start-up-Center ausgebaut werden wird.


Projekt mit Weitblick

Schließlich hat die Marktgemeinde Lannach KG bereits im Jahr 2015 das stillgelegte Areal der ehemaligen Lagerhausgenossenschaft neben dem Lannacher Bahnhof erworben. Der anno dazumal als Getreidespeicher genutzte Turm soll Jungunternehmern als topmodernes Start-up-Center in naher Zukunft Platz bieten. "Wir würden sonst auch kaum die Gelegenheit erhalten, so hoch zu bauen", betont der Ortschef zu dem achtgeschossigen Objekt. Inzwischen ist die Planung an das Büro Maitz und Partner vergeben worden.


Studenten am Werk

Neben der Projektplanung seitens der Marktgemeinde Lannach wurde unter dem Titel „Knock on Wood – Concrete Tower Lannach“ 30 Studierenden der Technischen Universität Graz, Institut für Architekturtechnologie, im Rahmen einer Semesterarbeit die Möglichkeit gegeben, die gelehrten Inhalte in die Praxis umzusetzen.
Insgesamt wurden in Dreierteams zehn Projekte ausgearbeitet, die Entwurfspläne zur Umgestaltung des Siloturmes zeigen. Die erstellten Konzepte durften kürzlich im Rathaus Lannach seitens der Studierenden vor einer fachkundigen Jury präsentiert werden.
Die Jury bildeten Doris Sticksl (Geschäftsführerin pro:Holz Steiermark), Bgm. Josef Niggas mit DI Roland Lesky und Mark Blaschitz (Akademie der Bildenden Künste Stuttgart).

Etliche Bewertungskriterien

Die Punktevergabe und Reihung der Projekte erfolgte nach intensiven Diskussionen der Jurymitglieder über die Inhalte und architektonischen Ausformulierungen der Projekte sowie über die Realisierbarkeit und den Innovationsgrad der Entwürfe. Des Weiteren wurden die Arbeiten von den Studierenden selbst bewertet.
Die einzelnen Projektarbeiten zeigten den Anwesenden mögliche Gestaltungsvarianten auf und brachten vor allem der Marktgemeinde Lannach wertvolle Ideen, in welche Richtung sich die Gestaltung des Start-up-Centers bewegen könnte.
Als Siegerprojekt ist "Spielverderber" von den drei Studentinnen Angela Lehner, Marie-Theres Schwaighofer und Leonie Wrighton auserkoren worden.
Solche Universitätsprojekte sind schon einmal eine Anregung und Ideenlieferanten, womit die Studentinnen und Studenten die Möglichkeit erhalten, die gelernten Inhalte praktisch umzusetzen.
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