19.09.2014, 19:02 Uhr

"Fair Play" mit Wirtschaft und Vereinen

Barbara Krenn, Obfrau Fachgruppe Gastronomie, und Heike Stark-Sittinger, Obfrau der Zukunftsplattform Steirische Vereine (Foto: WK Stmk./Sparte Tourismus- und Freizeitwirtschaft)

WKO tourt mit Initiative zur Zusammenarbeit zwischen Wirten und Vereinen durch die Steiermark.

Vereinsfeste sorgen für Leben und Aktivität in der Region – doch "während sich die Festzelte füllen, bleiben die Gaststuben der Wirte leer", klagt die Wirtschaftskammer. Eine Initiative der Fachgruppe Gastronomie soll diese Situation entschärfen und zur Zusammenarbeit zwischen Wirten und Vereinen anregen.

Vor kurzem machte die WKO-Initiative auch in Deutschlandsberg Halt und stieß dort auf überbordendes Interesse. Der Veranstaltungssaal in der Wirtschaftskammer war bis auf den letzten Platz gefüllt. Vornehmlich ging es ums Zuhören und Informieren.
Experten der WKO legten die – relativ komplizierte – Rechtslage für Vereine dar. Diese müssen zahlreiche Auflagen erfüllen, wenn sie nicht umsatz- oder körperschaftssteuerpflichtig werden wollen. Aus Sicht der WKO werden diese Auflagen nicht immer erfüllt, was einen Wettbewerbsnachteil für die Wirte nach sich ziehe.

Ein generelles Problem zeigte sich in der anschließenden Diskussion: Allgemeingültige Aussagen darüber, was erlaubt ist, waren nicht immer möglich; vieles wäre im Einzelfall zu klären. Den Vereinen wurde empfohlen, im Vorhinein geplante Feste und Tätigkeiten mit den Experten oder dem Finanzamt abzuklären.

Für die Zukunft hoffen sowohl die Wirtschaft, als auch die Vereine – vertreten durch Heike Stark-Sittinger, Obfrau der Zukunftsplattform Steirische Vereine – dass eine Zusammenarbeit zwischen Gastronomen und Vereinen gelebt und vom Gesetzgeber auch besser begünstigt wird.
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