02.10.2017, 13:57 Uhr

Hoher Besuch für Tischlerei Gegg

Familie Gegg (Inhaber der Tischlerei) diskutierte in ihrer Werkstatt mit Barbara Eibinger-Miedl und Werner Amon. (C) Martin Löscher

Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl war am Montag im Bezirk Deutschlandsberg auf Tour.

In Gressenberg wurde die Tischlerei Gegg besucht. Das Familienunternehmen wurde 1996 gegründet und beschäftigt mittlerweile 18 Mitarbeiter. Begleitet von einer Wirtschaftsdelegation machte sich die Landesrätin ein Bild von der Arbeit der Eigentümer, in den nächsten Wochen wird sie im Rahmen einer Steiermark-Tour in allen Bezirken weitere Betriebe besuchen.

Hoher Besuch

Betriebsinhaber Johann Gegg teilte seine Erfahrungen der letzten Jahre mit, brachte Kritik an und äußerte Verbesserungsvorschläge für die nächsten Jahre. Zu den aufmerksamen Zuhörern gehörte neben Schwanbergs Bürgermeister Karlheinz Schuster auch ÖVP-Nationalratsabgeordneter Werner Amon und Manfred Kainz von der Wirtschaftskammer. Neben seiner firmeneigenen Erfolgsgeschichte berichtete Johann Gegg auch über die aktuellen Probleme eines Unternehmers, so sucht er etwa seit mittlerweile fast drei Jahren vergebens einen Lehrling. „Das Problem des Fachkräfte- und Lehrlingsmangel ist uns bewusst. Hier müssen wir in den nächsten Jahren auch verstärkt in die Werbung für das Handwerk investieren und die Attraktivität des Berufsbildes steigern.“, erklärt Landesrätin Eibinger-Miedl.

Gleichstellung von Lehrberuf und Matura

Ins selbe Horn stößt auch Werner Amon. „Der Lehrberuf sollte der Matura gleichgestellt werden.“ Für die weitere positive Entwicklung des ländlichen Raums ist der Ausbau des Breitband-Angebotes unabdingbar, da waren sich alle in der Runde einig. Dementsprechend verspricht die Landesrätin auch in diesen Bereich in Zukunft mehr Geld zu investieren. Sogar eine eigene Landesgesellschaft für den digitalen Ausbau sei derzeit in Planung. „Gerade für Lehrberufe wird sich durch die Digitalisierung in den nächsten Jahren einiges verändern, es wird auch weniger Lehrlinge benötigen.“, erklärt Manfred Kainz.
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