02.12.2017, 15:19 Uhr

Infoplattform Interessengemeinschaft Harterwald Gleinz-Zeierling Süd, Marktgemeinde und ÖBB: Offizielle Jahres-Abschluss-Arbeitssitzung

Die Interessengemeinschaft mit Obmann Andreas Vondrak,(mitte) ÖBB, mit Manuel Burghard, Bauleiter Robert Uschan und Projektleiter Dietmar Schubel bestätigten eine erfolgreiche, gemeinsame Zusammenarbeit

Unter den Aspekt einer äußerst guten Zusammenarbeit fand am Mittwoch, dem 15. November die diesjährige Jahresabschluss-Sitzung der Infoplattform statt, zu der Bgm.Bernd Hermann seitens der Marktgemeinde Frauental traditionell in den Frauentalerhof eingeladen hatte.

Vorher hatte die ÖBB alle Beteiligten ab Groß St. Florian vor Ort zu einer Besichtigungsfahrt der mittlerweile sehr weit gediehenen Baustelle in Richtung Bahnhof Weststeiermark bis zum Tunnelportal in Zeierling eingeladen, wo man sich über den aktuellen Stand informierte.
Zwischen der Plattform Interessengemeinschaft Harterwald Gleinz Zeierling Süd, Marktgemeinde und der ÖBB herrscht wie schon in vielen Jahren vorher ein gutes Einvernehmen, wie beide Seiten einmal mehr bekräftigten.
Das ist auch Anlass, dass während des gesamten Jahres gemeinsame Treffen stattfinden, allfällige Probleme erörtert, sowie Lösungen für die Anrainer bei eventuell anfallenden Problemen vorgeschlagen und umgesetzt werden.
ÖBB Projektleiter Dietmar Schubel konnte dazu seitens der Marktgemeinde Bgm. Bernd Hermann, AL Thomas Lagger, Vertreter der Interessengemeinschaft mit Obmann Andreas Vondrak, sowie seitens der ÖBB Manuel Burghard, sowie Bauleiter Robert Uschan, sowie Nicole Birnstingl vom Sekretariat willkommen heißen.
Die Koralmbaustelle beginnt sich zu formieren
Derzeit liegen die Vortriebsstände und Arbeiten Untertage sowohl bei der Südröhre ausgehend vom Tunnelportal Zeierling bei 20,4 Kilometer Meter, sowie bei der der Nordröhre bei 20,8 km wie Kat I Bauleiter Robert Uschan erörterte. Aufgrund von nicht bohrfähigen Materials steht die Tunnelbohrmaschine derzeit in der Südröhre still, eine beachtliche Herausforderung an die gesamte Mannschaft, weil geologische Störzonen auch auf Kärntner Seite im Bereich des Lavanttals auftraten und die Arbeiten in herkömmlicher Weise erfolgen müssen.
Bei der Maschine in der Nordröhre finden momentan Revisionsarbeiten statt. Die Maschinen sollen jedoch in den nächsten Monaten ihre Arbeit wieder aufnehmen können, ist man optimistisch. Der eigentliche Vortrieb sollte voraussichtlich im Sommer 2018 beendet sein,

Im Bereich Zeierling wurde eine eigene lärmtechnisch gut isolierte Waschhalle aufgebaut, um ab Herbst des kommenden Jahres Betontransportfahrzeuge zu reinigen. Dies geschieht mit eigenem Wasser, welches wieder gereinigt zugeführt wird. Es sind noch drei Querschläge aufzufahren, sowie der Rettungsraum noch fertig zu betonieren, wobei die Innenherstellung noch rund 2,5 Jahre in Anspruch nehmen wird.
Die nicht optimale Bodenbeschaffenheit erfordert einen komplett neuen Gleis-Grundaufbau, wobei der Asphalt abgetragen werden muss, wie Manuel Burghardt seitens der ÖBB betonte.

Die L601 Anbindung ist ab Krottendorf fertig gestellt und konnte bereits übergeben werden. Im Bereich des Bahnhofes Weststeiermark wird gerade mit Hochdruck an der Errichtung des Technikgebäudes gearbeitet. Einige Restarbeiten sind noch fertig zu stellen, die ev. im März 2018 abgeschlossen werden können. Die S-Bahnanbindung ab Frauental sollte im Jahre 2022 erfolgen, der Vollbetrieb der Koralmbahn ist ab 2024 geplant.
Interessengemeinschaft-Obmann Andreas Vondrak berichtete über unkritische Lärm-und Staubprobleme, sowie über derzeit so gut wie keine Belästigungen aus Anrainersicht. Maßnahmen wie der Aufbau von Lärmschutzwänden, bzw. ein isoliertes Rettungseinfahrtstor sollen, wie man versicherte vor der Fertigstellung erfolgen.

Projektleiter Dietmar Schubel dankte ebenfalls für die ausgezeichnete Kooperation. Bgm.Bernd Hermann dankte der ÖBB und Interessengemeinschaft für die bisherige gute Zusammenarbeit. Anschließend lud die Marktgemeinde in lockerer Runde zum gemütlichen Teil ein, wobei das nächste Treffen schon fixiert wurde.


Text und Foto(s): Josef Strohmeier
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