03.07.2016, 15:39 Uhr

Zehn Jahre Bauer & Co. in Stainz

Zum Jubiläum gab es einen Olivenstrauch für alle Mitstreiter
Stainz: Bauernladen |

Die nachhaltige Idee, Plattform für regionale Produkte zu sein, hat sich durchgesetzt.

„Wir wollten“, so Geschäftsführerin Regina Rithar, „eine Plattform für regionale Produkte an einem zentralen Ort schaffen.“ Das ging recht gut, wenngleich die ersten Monate zäh verliefen. Einen geschäftlichen Schub brachte die Einbeziehung von verwandten Produkten, etwa Ketchup, Reis, Haselnüsse, Feigen, Pfeffer oder Bio-Waschmittel, die nicht in der Region hergestellt wurden. „Bei Lebensmitteln zu sparen ist kurzsichtig“, ist sie überzeugt, dass eine vernünftige Ernährung den Menschen nützt.
Den vergangenen Freitag und Samstag über bildete der Bauernladen so etwas wie ein Haus der offenen Tür, in dem es Verkostungen und Trinkproben von Produkten, Mehlspeisen, Weinen bis hin zur Kernöleierspeis gab. „Es ist Zeit danke zu sagen“, hieß Manfred Reinbacher, Chef von Holzbau Schranger und Motor von Bauer & Co., die Gäste willkommen. Er erinnerte an die Idee seines Bruders Paul, die nur eines bedurfte – der Umsetzung. Mit Regina „Gini“ Rithar fand er die nachhaltige Seele, die dem Unternehmen Leben einhauchte und ständig neue Ideen einbrachte. Mit Silvia Kitzmüller und Gregor Kurz gesellten sich in der Folge gleichgesinnte Mitstreiter dazu.
Als richtigen Ansatz bezeichnete Bürgermeister Walter Eichmann die Geschäftsidee, auf Regionalität zu setzen. „Ihr seid“, beglückwünschte er Regina Rithar und Manfred Reinbacher, „das Bindeglied zwischen Bauern und Konsumenten". „Ich danke für euren Einsatz“, appellierte er an die beiden Unternehmer, weiterhin die Rolle des Leuchtturms auszuüben.
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