Prachtbau in Neorenaissance
Architektur und Interieur - Altes Chemisches Institut Währingerstraße 10

5Bilder
  • Foto: © Uschi R.
  • hochgeladen von Uschi R.

Institut für Pharmazeutische Chemie der Universität - Altes Chemisches Institut

Altes Chemisches Institut (I. Chemisches Institut der Universität; 9, Währinger Straße 10, Türkenstraße 2, Wasagasse 9, Hörlgasse 1), erbaut 1869-1872 von Heinrich Ferstel als Laboratorium (nach Angaben des Chemikers Josef Redtenbacher, eines Schülers von Justus Liebig).

1948-50 erfolgte ein Wiederaufbau nach Bombenschaden. Es ist ein Sichtziegelbau in Neorenaissance-Formen. Es weist Terrakottaschmuck sowie das kaiserliche Wappen auf dem Dachgiebel und der Balustradenbegrenzung auf.

Der in Formen der Renaissance errichtete Ziegelrohbau weist teilweise Verzierungen aus farbig fein abgestuften glasierten Wienerberger Terrakotten auf; die Bildhauerarbeiten stammen von Josef Pokorny, die ornamentalen Malereien und Sgraffiti von Ignaz Schönbrunner.

Das Gebäude entspricht in seinem Aussehen den Grundsätzen des so genannten Strengen Historismus und kostete rund 670.000 Gulden.

Das Gebäude nahm später das I. Pharmazeutische Institut und andere Universitätsinstitute auf; für das Chemische Institut wurde ein Neubau errichtet (siehe Neues Chemisches Institut). quelle: wien gv.at

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen