Greenstarter Wettbewerb
Döblinger Unternehmen "Kern Tec" bald "Greenstarter"?

Michael Beitl, Luca Fichtinger, Sebastian Jeschko und Fabian Wagesreither (v.l.) arbeiten gemeinsam an Kern Tec.
  • Michael Beitl, Luca Fichtinger, Sebastian Jeschko und Fabian Wagesreither (v.l.) arbeiten gemeinsam an Kern Tec.
  • Foto: Foto: Fichtinger
  • hochgeladen von Larissa Reisenbauer

Direkt von der Universität in die Selbstständigkeit und dann noch Finalist in einem nachhaltigen Start-up-Wettbewerb. So passiert bei den Döblingern Luca Fichtinger und Sebastian Jeschko sowie dem Mostviertler Michael Beitl.

DÖBLING. Die Idee dazu kam den Studenten während einer Seminararbeit. Die Aufgabe war es, eine Start-up-Idee zu formulieren. Dabei dachte Beitl an die unzähligen Obstbauern in seiner Heimat und kam während einigen Telefonaten auf das Problem der Kernspaltung. "Die Bauern produzieren jährlich mehrere Tonnen an Kernabfall. Zur Wiederverwertung fehlt ihnen jedoch die Möglichkeit zur Trennung von Schale und Kern, ohne den weichen Teil zu verletzen", so Luca Fichtinger. Mit diesem Wissen war die Motivation zur eigenen Geschäftsidee geboren – Kern Tec.

Ein halbes Jahr forschten die WU-Studenten an dem Projekt und bauten 2018 auch einen Prototypen. Dann kam die Teilnahme am Start-up-Wettbewerb des Klima- und Energiefonds.

6.000 Euro Unterstützung für Kern Tec

"Unsere Teilnahme an dem Greenstart-Wettbewerb sollte unsere Idee für die Öffentlichkeit bekannter machen. Das hat auch bestens funktioniert", freuen sich die jungen Start-up-Gründer. Als einer von zehn möglichen Finalisten erhielten sie im Wert von ungefähr 6.000 Euro Unterstützung bei der Entwicklung von markttauglichen Business-Plänen und der Erweiterung ihrer Publizität und Medienpräsenz.

Weiter geforscht wurde ebenfalls. Das brachte neue Verwendungsmöglichkeiten der Kerne zum Vorschein. Darunter diverse Genuss- und Kosmetiköle, Proteinmehle, Snacks und natürliche Strahlmittel. Auch als Heizmittel wären die Kerne eine nachhaltigere Variante.

Jetzt geht es in die letzte Runde des Wettbewerbs. Bedeutet: Die Öffentlichkeit hat nun per Onlinevoting auf www.greenstart.at die Möglichkeit mitzubestimmen, welche drei Unternehmen als Sieger aus dem Wettbewerb hervorgehen werden. Diese erhalten neben zusätzlichen 15.000 Euro den Titel "Greenstarter". "Damit würden wir das Gehalt unserer ersten Mitarbeiterin bezahlen", so Fichtinger.

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