Corona in Wien
Döblings Wirtschaft startet wieder durch

Lokalaugenschein beim "Rosenwalzer" in Neustift: Bezirkschef Daniel Resch (ÖVP) und Inhaberin Ursula Lettner.
  • Lokalaugenschein beim "Rosenwalzer" in Neustift: Bezirkschef Daniel Resch (ÖVP) und Inhaberin Ursula Lettner.
  • Foto: BV 19
  • hochgeladen von Thomas Netopilik

Nach der teilweisen Öffnung der Geschäfte ist im 19. Bezirk ein Hauch von Aufbruchsstimmung zu spüren.

DÖBLING. Das Wiederaufsperren der Shops mit einer Größe unter 400 Quadratmeter kam für die Wirtschaftstreibenden aus dem 19. Bezirk gerade noch zur richtigen Zeit. Bereits am ersten Tag nach der wochenlangen coronabedingten Sperre war in Döbling ein Aufwärtstrend zu erkennen. "Viele Bewohner nutzten die Gelegenheit, um wieder einmal in die Geschäfte zu gehen. Das war schon klar zu sehen, dass es wieder aufwärts geht", sagt Bezirkschef Daniel Resch (ÖVP).

In den Tagen seit dem 14. März war Resch intensiv im Austausch mit den Geschäftstreibenden, um ihnen Hilfe zu vermitteln. "Viele haben auf Lieferservice und Onlinehandel umgestellt. Der Bezirk hat dazu mit www.teamdoebling.at eine eigene Website eingerichtet", so der Bezirksvorsteher.

Besonders stark frequentiert wurden Blumengeschäfte und auch Modeläden. Erleichtert war auch die Neustifter Blumenhändlerin Ursula Lettner, die in der schweren Zeit auf Lieferservice umgestellt hatte. Resch überzeugte sich von der Qualität ihrer Produkte und kaufte für seine Mutter und seine Freundin Blumen beim "Rosenwalzer" von Frau Lettner ein.

Nach der Wiedereröffnung

Auch in anderen Bezirksteilen sind die Geschäftslokale, die kleiner als 400 Quadratmeter sind, wieder geöffnet. "Sowohl in der Obkirchergasse, der Döblinger Hauptstraße und in Nussdorf war die Kauffrequenz schon ab dem ersten Tag der Wiedereröffnung überraschend gut", erzählt Bezirksobfrau Margarete Kriz-Zwittkovits von der Wirtschaftskammer Wien.

Sie zeigt sich zuversichtlich: Denn gerade die kleinen, eigentümergeführten Geschäfte profitieren jetzt mit ihrer guten Kundenbindung. "Vor allem die Blumengeschäfte sind sehr gut besucht. Es freut mich sehr, dass die Döblinger die Grätzelinitiativen bisher so gut angenommen haben und die Nahversorgung nutzen", meint Kriz-Zwittkowits. "So wird der Neustart schrittweise gelingen", ist sie überzeugt.

Erwachen im Grätzel

In Nussdorf ist die Kauflaune der Döblinger sogar in Sachen Mode wieder zurückgekehrt. Die Möglichkeit zur Abholung von Speisen wird ebenfalls sehr gut angenommen. In der Obkirchergasse und am Sonnbergplatz ist bereits frühlingshafte Geschäftigkeit aufgekommen. Nicht nur der Markt und die dazugehörigen Standeln sind gut besucht, auch beim Bäcker muss aufgrund der Abstandsregelung mit kurzen Wartezeiten gerechnet werden. Beinahe alle Geschäfte haben hier wieder geöffnet. Einige Läden in den Grätzeln bieten außerdem selbstgenähte Schutzmasken zum Verkauf an.

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