First Vienna FC: Peter Hlinka wird neuer Trainer beim Fußball-Dino

Wollen den Aufstieg schaffen: Präsident Gerhard Krisch, Neo-Trainer Peter Hlinka und Kapitän Markus Katzer (v.l.).
  • Wollen den Aufstieg schaffen: Präsident Gerhard Krisch, Neo-Trainer Peter Hlinka und Kapitän Markus Katzer (v.l.).
  • Foto: First Vienna FC
  • hochgeladen von Thomas Netopilik

DÖBLING. Bei der Vienna geht es sich nie aus. So auch in der vergangenen Saison. Der angestrebte Direktaufstieg von der 2. Wiener Stadtliga in die erste Division wurde verfehlt. Es gibt eventuell eine Chance auf einen eher fragwürdigen Fahrstuhltrip Richtung Aufstieg, dazu später mehr.

Zunächst gibt es erste Ab- und Neuzugänge zu vermelden. Die bisherige Nummer 11, der Mittelfeldspieler Andrej Todoroski, verlässt Döbling Richtung Transdanubien. Er wird in der kommenden Saison für den Floridsdorfer AC auflaufen.

Dafür kommt mit Peter Hlinka ein prominentes neues Gesicht aus Wiener Neustadt. Dort war der ehemalige slowakische Nationalspieler Co-Trainer bei Wiener Neustadt. Jetzt soll er als Cheftrainer die Blau-Gelben aufstiegsreif machen.

Als Aktiver hat Hlinka eine langjährige österreichische Karriere hinter sich. Ab 2004 kickte er für Rapid Wien. In den grün-weißen Farben holte er die österreichische Meisterschaft 2004/05 und zog in die Hauptrunde der Championsleague 2005/06 ein.

Im Jahr 2007 folgte ein kurzes Zwischenspiel beim deutschen Zweitligisten FC Augsburg. Schon 2008 kehrte er nach Österreich zurück, um beim SK Sturm Graz anzuheuern. Hlinka blieb ein Wanderspieler. In schneller Abfolge wechselte er zur Austria Wien und zu Wiener Neustadt, um schließlich über Wacker Innsbruck wieder bei Rapid Wien zu landen. Dieses Mal allerdings als Führungsspieler in der Reservemannschaft.

Aufwärts via Karabakh?
In diese Vorbereitungen hinein fielen Transfergerüchte der besonderen Art. Dabei geht es hauptsächlich um den in Schwechat spielenden Simmeringer Verein FC Karabakh: In der abgelaufenen Saison gelang der angestrebte Direktaufstieg von der Regionalliga in die zweite Bundesliga nicht. In der Folge zog sich der Eigentümer überraschend zurück. Auch Pläne für den Bau eines neuen Stadions in Simmering sind nach Anrainerprotesten im Sand verlaufen, so Volkan Kahraman vom FC Karabakh. Was haben diese Entwicklungen am anderen Ende der Stadt nun mit der Vienna zu tun?

Die Antwort: Der Immobilienhändler Mustafa Elnimr möchte laut vernehmen Karabakh kaufen. Elnimr ist der Eigentümer des in Floridsdorf spielenden "Mauerwerk Sport Admira", einem in der 1. Wiener Liga beheimateten Verein. Durch den Kauf von Mauerwerk wäre ein Aufstieg in die Regionalliga "am grünen Tisch" möglich.

Gerüchteweise hätte dies einen freien Platz in der 1. Wiener Liga bedeutet, auf den die Vienna hätte aufrücken können. Sehr wahrscheinlich ist das aber nicht, denn Mauerwerk will auch in der Wiener Liga weiter Präsenz zeigen. Das in Floridsdorf spielende Team soll zum Nachwuchskader für die Regionalligamannschaft werden. Für die Vienna wäre dann kein Platz.

Autor:

Christian Bunke aus Wieden

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