2. Wiener Landesliga
Herbstmeister-Titel für die Vienna

Vienna-Kapitän Jiří Leňko (l.) kickt seit 2015 für die blau-gelbe Traditionsmannschaft aus Döbling.
  • Vienna-Kapitän Jiří Leňko (l.) kickt seit 2015 für die blau-gelbe Traditionsmannschaft aus Döbling.
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  • hochgeladen von Thomas Netopilik

Bereits eine Runde vor der Winterpause haben die Blau-Gelben den Gewinn der Herbstmeisterschaft fixiert.

DÖBLING. Mit zehn Siegen und vier Unentschieden und insgesamt 34 Punkten steht die Vienna an der Spitze der Wiener Stadtliga. Daran wird sich auch im letzten Heimspiel gegen den ASV 13 (22.11., 19.30 Uhr, Hohe Warte) nichts mehr ändern. Im letzten Auswärtsspiel gegen den SV Gerasdorf/Stammersdorf glänzte das Team von Trainer Peter Hlinka vor allem in der zweiten Halbzeit und gewann mit 5:0.

Leider zuschauen musste Kapitän Jiří Leňko, den eine Innenbandverletzung außer Gefecht setzte. "Trotzdem war es eine eher durchwachsene Saison. Wir kamen in den ersten Runden nur schwer ins Rollen", analysiert der frühere Bundesliga-Profi. "Doch die Tabelle lügt nie. Wir stehen berechtigterweise ganz oben", so der 34-jährige Linksverteidiger weiter.

Erfahrene Truppe

Dass die Vienna nach dem Aufstieg aus der 2. Wiener Landesliga im vergangenen Sommer gleich wieder vorne mitspielt, war der große Wunsch der Vereinsverantwortlichen. "Erfolg lässt sich aber nicht kaufen. In unserer Mannschaft stimmt es einfach. Von der Abwehr bis zum Angriff", meint der in Tschechien geborene Kicker.

Im letzten Meisterschaftsspiel der Herbstsaison wollen die Döblinger nochmals Vollgas geben und sich mit einem Sieg bei den Fans bedanken. Am 29.11. gibt es dann noch im Stadion Hohe Warte ein Cup-Spiel gegen den SV Donau, dem derzeitigen Tabellensiebten der Wiener Stadtliga. "Auch dafür haben wir ein klares Ziel – ein Heimsieg muss her", sagt Leňko, der seit Sommer 2015 im Dienste des Traditionsvereins steht.

Als Kapitän ist sich der Verteidiger seiner Rolle im Team durchaus bewusst und geht mit vollem Einsatz voran. Im Spiel gegen den WAF Brigittenau hat er sogar mit einem eingerissenen Innenband aus einem Freistoß ein Tor erzielt. "Erst in der Halbzeit hat mir unser Mannschaftsarzt gesagt, ich solle mich auswechseln lassen, denn das Risiko auf eine schwerere Verletzung ist zu groß", so der Führungsspieler der Döblinger.

Fortsetzung im Frühjahr?

Der Gewinn der Herbstmeisterschaft ist für den ältesten Fußballverein Österreichs nur ein kleiner Schritt, um an die Erfolge aus der Vergangenheit anzuknüpfen. "Wir werden uns im Frühjahr konzentriert vorbereiten und wollen auch am Ende der Saison an der Spitze der Tabelle stehen und in die Regionalliga aufsteigen", nennt Leňko seine Ziele.

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