Krapfenwaldlbad: Hoch über Wien Herz und Seele baumeln lassen

Das Becken mit dem besten Blick über Wien befindet sich eindeutig im Döblinger Krapfenwaldlbad.
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  • Das Becken mit dem besten Blick über Wien befindet sich eindeutig im Döblinger Krapfenwaldlbad.
  • hochgeladen von Johannes Gress

DÖBLING. Wer es beim Schwimmen auf gutes Panorama anlegt, der wird im Krapfenwaldlbad auf seine Kosten kommen. In Sachen Aussicht kauft das Bad der innerstädtischen Bäderkonkurrenz eindeutig den Schneid ab. Doch auch abseits des Blicks über die Landeshauptstadt hat das Bad einiges zu bieten, für Jung und Alt, für Sportschwimmer und für Erholung suchende.

• Anreise:
Für einen Kurz-Badetrip ins Krapfenwaldlbad ist die Anreise mit dem Auto zu empfehlen - mit entsprechendem Training gerne auch mit dem Fahrrad. Abstellplätze für das Rad sind vorhanden, auch Parkmöglichkeiten gibt es zu Genüge. Diese befinden sich unmittelbar am Eingang der Schwimmstätte und sind zudem auch noch gratis. Das Bad, auf halben Weg zum Kahlenberg gelegen, ist auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen, von der Innenstadt zum Bad darf man sich aber auf eine rund einstündige Öffi-Odyssee einstellen. Vom Bahnhof Heiligenstadt fährt im Acht-Minuten-Takt die Buslinie 38A. Nach 20 Minuten im Bus sind es von der Haltestation Krapfenwaldgasse dann noch etwa fünf Minuten Fußweg.

• Spaßfaktor:
Erst einmal im Bad bietet sich einem dann zum Eintrittspreis von 5,50 Euro (ermäßigt ab 4,10 Euro) alles, was das Badeherz begehrt. Ein Erlebnis-, ein Kinder-, ein Sport- und ein Familienbecken sorgen dafür, dass für jeden Schwimmtypen auch das Richtige dabei ist. Und von hoch oben, umgeben von Weinbergen und Wäldern, die Füße im kühlen Nass baumeln lassen und auf die Stadt hinuntergrinsen - das hat was für sich.

• Schattenplätze:
Zahlreiche Schwarzkiefern am Gelände bieten während der Sommerhitze auch genügend Schattenplätze. Und dank der Größe des Geländes findet jeder Badegast bei Bedarf auch ein stilles Plätzchen für sich allein. Raum, um nach dem Bad in Ruhe ein Buch im Schatten zu lesen oder für ein kleines Nickerchen unterm Baum, ist bei rund 40.000 Quadratmetern Fläche zu genüge vorhanden.

• Für Kinder und Sportliche:
Für diejenigen Kinder, die trotz Lernstress nicht auf's Freibad verzichten wollen, steht auch ein extra Lerntisch parat. Lerneifer hin oder her, die attraktiveren Alternativen für Schüler befinden sich dann aber wohl doch ein paar Meter entfernt vom Lerntisch: Mehrere Tischtennisplatten, ein Wuzzler, Platz zum Beachvolleyball, Fußball und Basketball spielen befinden sich ebenso auf dem Gelände des Krapfenwaldlbades. Und für die ganz Kleinen findet sich neben einem Spielplatz auch eine Sandkiste zum Burgen bauen und Löcher graben.

• Verpflegung:
Wenn dann früher oder später der kleine oder große Hunger kommt, ist in dem kleinen Restaurant im Pavillon-Stil für jegliche kulinarische Vorlieben etwas dabei: Vom drei Euro-Salatteller bis hin zum Schweinsrückensteak für 9,50 Euro. Wer bei der Hitze mehr auf der süßen Schiene unterwegs ist, dem sei der Kaiserschmarn mit Zwetschgenröster ans Herz gelegt.

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